Husumer Hafentage : Ein Spektakel der Superlative

Bei den Hafentagen herrscht fünf Tage lang ausgelassene Stimmung – bis in den späten Abend hinein.
Bei den Hafentagen herrscht fünf Tage lang ausgelassene Stimmung – bis in den späten Abend hinein.

Maritimes Volksfest mit 31 Bands, Streetfood-Festival und jeder Menge weiterer Highlights: Das Programm für die Hafentage steht.

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22. Juni 2018, 14:00 Uhr

Ein paar Zahlen gefällig? Fünf Tage. Vier Bühnen. Fast 180 Stunden Programm. 109 Stunden reine Spielzeit, also insgesamt 6545 Minuten Auftrittsdauer. Avisiert von 31 Bands mit zusammen 163 Musikern. Dazu mehr als 20 Chöre, Tanzgruppen, Musikzüge und Kleinkunst-Akteure mit über 260 Mitwirkenden. 15 Vereine, die ebenfalls eingebunden sind. Zumindest auf die schleswig-holsteinische Westküste bezogen, haben sich die Husumer Hafentage längst den inoffiziellen Titel „Volksfest der Superlative“ verdient. Das 37. maritime Spektakel vom 8. bis 12. August reiht sich da nahtlos ein.

Entsprechend euphorisch ging es denn gestern auch zu auf der „Nordertor“. Das Restaurant an der Binnenhafenkante bot den passenden Rahmen, um das Programm, das dieser Tage endgültig festgezurrt wird, schon mal an die große Schiffsglocke zu hängen. Während Arne Petersen, Geschäftsführer der neuerdings für die Organisation verantwortlichen Messe Husum & Congress, sich voller Hochachtung für alle Beteiligten wie Bolle auf „mein erstes Stadtfest“ freut, kündigt Willi Bossen – Meilenmeister im zehnten Jahr – ein „ganz tolles Bühnenprogramm“ an: „Den Sponsoren und der Messe sei Dank.“ Apropos: Da ist ja noch Kristin Hultzsch, die als Projekt-Leiterin laut Petersen „24 Stunden am Tag für die Sache brennt“ und damit ihrem Chef ein „extrem beruhigendes“ Gefühl gibt.

Vervollständigt wird die Hafentage-Runde an Bord durch Karl-Heinz Häuber, dem zweiten Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Husum, und Christian Remnitz, Husumer Filialleiter der als Hauptsponsor fungierenden VR-Bank Westküste. Die Werbegemeinschaft bringt am Donnerstag (9.) auf dem Marktplatz und in der Großstraße wieder Tombola-Lose für einen Euro unters Partyvolk. Der Erlös der Aktion „Eeten & Drinken“ wird diesmal der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft gespendet, so Häuber.

Musikalisch soll in diesem Jahr wieder für alle Altersklassen und jeden Geschmack etwas dabei sein, versprechen Bossen und Hultzsch. Ein Blick auf das Abendprogramm von Mittwoch bis Sonntag (in dieser Reihenfolge): Während sich auf der VR-Bank-Bühne an der Schiffbrücke die Gruppen Dirty Royal Orchester, Captain Dance, Tonados sowie Coffee, Cake & Sugar (CCS-Band) und Dust in Streets ein Stelldichein geben, klettern in der westlichen Hafenstraße Tears for Beers, Abenteuerland, Coverdeal, Los Santanos und Century’s Crime auf die Stadtwerke-Bühne. Für die Euronics-Bühne an der Slipanlage sind gebucht: Die Andersons (8. und 12. August), Kuult (9.), Beauty & The Beats (10.) sowie Sono, Ben Rodenburg und Disco de Luxe (11.).

Offiziell eröffnet wird die Sause am Mittwoch (8.) um 18.30 Uhr auf der Schiffbrücken-Bühne durch Schleswig-Holsteins Tourismus-Minister Bernd Buchholz und Husums Bürgervorsteher Martin Kindl. Zu den festen Bestandteilen gehören Opti-Regatta, Kutterkorso, CJ-Schmidt-Hafentagelauf und Tauziehen, bei dem 16 Teams mitmachen können (Anmeldungen per E-Mail an hafenevent@messehusum.de oder Telefon 04841/902495). Tradition haben auch schon Nospa-Kinderland, Kunsthandwerkermarkt, Entenrennen und Abschluss-Feuerwerk (Sonntag ab 22.45 Uhr). Das Streetfood-Festival, das im Vorjahr seine erfolgreiche Premiere feierte, verspricht ebenfalls wieder kulinarische Highlights und Beach-Atmosphäre.

Neu ist diesmal ein Merchandise-Stand in der Hafenstraße, direkt vor dem Speicher. Dort gibt es neben Pullovern und T-Shirts unter anderem Gym Bags (Turnbeutel), Festival-Bändchen, witzige Postkarten, Regenschirme, Sonnenbrillen und recyclebare Bio-Regenponchos. Am Freitag (10.) und Sonnabend (11.) fährt jeweils von 18 Uhr bis Mitternacht ein Shuttle-Bus von der Multifunktionsfläche hinter Obi in die Stadt.

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