Freisprechung Julius-Leber-Kaserne : Ein solides Fundament gelegt

Die Bundeswehr bildete 20 Geräte- und System-Elektroniker aus. Jetzt wurden sie freigesprochen.

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17. Februar 2009, 12:57 Uhr

Husum | 20 junge Leute, die vor dreieinhalb Jahren in der Luftwaffen-Werkstatt eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme begonnen haben, bestanden jetzt in der Julius-Leber-Kaserne ihre Gesellenprüfung. Freisprechung und Übergabe der Gesellenbriefe durch den Kommandeur der Flugabwehrraketengruppe 26, Oberstleutnant Ulrich Schmidt, fanden im feierlichen Rahmen statt - mit dabei auch der Leiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums, Regierungsoberamtsrat Volker Schlieker, Eltern, Prüfungskommission, Ausbilder und Lehrer.

"Es ist ein besonderer Tag, der einen Lebensabschnitt markiert, der das Leben verändert", so Schmidt. Dieser Tag eröffne Perspektiven und eine Zukunft - alle würden an diesen Tag ein Leben lang zurückdenken. Mit Ausdauer, Fleiß, Ehrgeiz, persönlichem Engagement sowie Teamgeist hätten alle 20 ehemaligen Auszubildenden die gestellten Aufgaben gemeistert und sich selbst ein solides Fundament für die weitere Zukunft gelegt.
"Der technologische Fortschritt verlangt, dass man lernwillig ist"

Direkt an die Junggesellen gewandt, sagte der Oberstleutnant: "Dieser Abschluss ist nicht als Endstation des beruflichen Werdegangs zu verstehen. Das Berufsbild der Elektroniker für Geräte und Systeme bietet enorme Chancen, der technologische Fortschritt verlangt aber, dass man weiterhin lernfähig und lernwillig ist, denn in der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung gibt es keinen Stillstand." Der Schlüssel zum Erfolg sei, so Schmidt, "dass die Zeit des Lernens niemals vorbei ist".

Marcel Kastilan und Dominik Oellien gingen aus der Gesellenprüfung als Beste hervor. Für ihre guten Leistungen erhielten beide ein Buchgeschenk. Außerdem haben bestanden: Sören Arens, Sarah Bartz, Tim Bielinski, Andreas Bock-Carstens, Daniel Boecker, Jan Flatterich, Chrstian Hansen, Mark Kähler, Bastian Kaul, Jan Kock, Jan Krüger, Eyke Laudahn, Alexander Link, Marten Petersen, Hendrik Saß, Sven Schulze, Pascal Seidel und Nico Stoll.

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