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Hauptkommissar Emil Godau : Ein Polizei-Urgestein ist im Ruhestand

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Bei Mitarbeitern, Vorgesetzten und Bürgern hoch geschätzt: Hauptkommissar Emil Godau hat 38 seiner 44 Dienstjahre in Husum verbracht.

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2013 | 08:43 Uhr

Husum | Großer Bahnhof für eine Institution: Polizeihauptkommissar Emil Godau (60), zuletzt stationiert in der Polizeidirektion Husum, ist jetzt Pensionär. Die Kolleginnen und Kollegen, darunter auch Ehemalige, standen Spalier, als er mit einer Motorradeskorte vornweg im historischen Dienstwagen - einer von der Verkehrspolizei Neumünster zur Verfügung gestellten Ente - vor dem Dörpskrog Ahrenshöft eintraf. Er hatte an seinem letzten Diensttag zum Frühstücksbuffet eingeladen. Gekommen waren natürlich auch Johannes Hübner, Leiter der Polizeidirektionen Husum und Flensburg, sowie Revierleiter Erich Bretthauer. "Es schwingt Wehmut mit. Wir verabschieden heute einen kompetenten Mitarbeiter mit Herz", sagte Bretthauer. Wie beliebt und geschätzt Godau sei, zeige die große Anzahl der erschienenen Gäste. "Mir war in allen Jahren die Nähe zum Bürger wichtig und ein gutes Miteinander im Kollegenkreis", so der Kommentar des Ruheständlers.

Hübner ließ in seiner Laudatio nicht nur die vergangenen 44 Dienstjahre - davon allein 38 Jahre in Husum - Revue passieren, sondern würdigte auch Godaus Verdienste. "Egal aus welcher Richtung die Urteile über Sie und Ihre Arbeit kamen, ob als Mitarbeiter, Führungskraft oder Vorgesetzter, immer ist höchste Anerkennung Ihrer Persönlichkeit und des dienstlichen Schaffens der Kern", erklärte er. Im September 1969 habe der aus der Hattstedtermarsch stammende Landwirtssohn seine Ausbildung in der Landespolizeischule Eutin begonnen. Die ersten Dienstjahre von 1973 bis 1975 verbrachte Godau in der Verkehrsüberwachungsbereitschaft Neumünster, danach wurde er zur Polizeistation Husum versetzt. Der Familienvater mit zwei Töchtern stieg Mitte der 70er Jahre in den gehobenen Dienst auf und begann 1983 das Studium der Kriminalistik. Nach bestandener Prüfung kehrte er nach Husum zurück und wurde Revierleiter. Von 1989 an übernahm er neue Aufgabengebiete in verschiedenen Posten beim Ermittlungsdienst.

Langeweile wird dem Ruheständler wohl auch künftig ein Fremdwort bleiben. Er habe Haus und Garten zu versorgen, fahre gern mit dem Wohnwagen durch die Lande und liebe das Ski-Laufen, umriss Godau seine Zukunft. Und mehr Zeit für Kinder und Enkelkinder zu haben sei auch nicht schlecht.

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