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Neues Einkaufszentrum : Ein Ort zum Kaufen und Klönen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

In Wester-Ohrstedt ist der Markttreff mitten im Ort eröffnet worden und bietet neben einem Supermarkt auch eine Bäckerei und einen Bankservice. Er kooperiert mit der Partner-Einrichtung in Schwesing.

Mit einem Festakt ist gestern der Markttreff in Wester-Ohrstedt feierlich eingeweiht worden. Beim Spatenstich hatte Bürgermeister Wolfgang Rudolph noch darauf hingewiesen, dass die Gemeinde etwas Großes schaffen werde. „Heute kann ich mit Begeisterung sagen, dass wir für uns etwas Großes geschaffen haben.“ Trotz Stolpersteine, die zu jedem Bau gehören, habe man den Einweihungstermin halten können. „Die Mühe hat sich gelohnt, schließlich ist das Kooperationsprojekt Wester-Ohrstedt mit Schwesing als Leuchtturm-Projekt mit der höchsten Punktzahl ausgezeichnet worden“, sagte Rudolph in seiner Begrüßung. In der Bauphase habe er ganz neue Begriffe gelernt und einen intensiven Blick in die Materie gewonnen.

„Wir haben mit dem heutigen Tag das vielgelobte Leuchtturm-Projekt in die Tat umgesetzt“, ergänzte Schwesings Bürgermeister Wolfgang Sokoll. Vor vier Wochen wurde in seiner Gemeinde der Partner-Markttreff eröffnet. Großes Lob kam auch von Amtsvorsteher Thomas Hansen. „Mitten im Dorf habt ihr eine Grundversorgung zusammen mit einer Bank und einer Bäckerei geschaffen.“ Doch der Markttreff zeichne sich auch als Ort der Begegnung aus. Dies sei nicht hoch genug zu bewerten. Mit den Markttreffs sei eine gelungene Kombination geschaffen worden. „Ihr habt den Treff ganz bewusst mitten in der Ortsmitte errichtet, dies ist eine kluge Entscheidung gewesen“, stellte Hermann Josef Thoben, Referatsleiter für integrierte ländliche Entwicklung im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein klar. Beide Gemeinden hätten eine einmalige Kooperation auf den Weg gebracht, die in Schleswig-Holstein ihresgleichen suche, so der Gast aus Kiel. Pastor Jürgen Kaphengst erinnerte daran, dass dies ein Tag des Dankes sei. „Dieser Dank geht nach oben, schließlich ist alles gut geworden.“ Neben den käuflichen Gütern gebe es noch die Gemeinschaft, die nicht gekauft, wohl aber von den Bürgern der Gemeinden eingegangen werden darf.

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