Bergenhusen : Ein neues Heim für Störche

Der Horst am Haus Medau bei Beginn des Abbruchs.
Der Horst am Haus Medau bei Beginn des Abbruchs.

Die Bergenhusener Horste werden regelmäßig kontrolliert und auch saniert.

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19. März 2018, 13:00 Uhr

Nicht ganz ungefährlich war bei regnerischem Wetter die Nest-Sanierung in zehn Meter Höhe vom Hubsteiger aus.

In Bergenhusen wurden, wie in jedem Jahr, turnusmäßig sechs Horste in der Storchen-Kolonie kontrolliert. Storchenbetreuer Jörg Heyna und Storchenvater Helmut Pauls hatten es in diesem Jahr besonders auf den Mast am Haus Medau abgesehen. Hier ziehen im Sommer der Storch Rudolf und Störchin Erike ihre Jungen groß. Der Horst war mit einem Gewicht von 750 Kilogramm zu gewaltig geworden. Die Stange wurde dadurch zu stark belastet, und der dichte Aufbau erlaubte keine sichere Drainage des Regenwassers mehr.

Eine dreiviertel Stunde Schwerstarbeit musste geleistet werden, um den Horst abzuräumen. Danach wurde ein neuer Ring aus Weidengeflecht aufgebracht und entsprechend ausgefüttert.

Rudolf und Erika sind bereits aus dem Winterquartier zurück und haben die Sanierungsaktion aus sicherer Entfernung beobachtet. Die Nabu-Ortsgruppe Bergenhusen hofft, dass die beiden ihr neues Zuhause annehmen.

Ein großes Dankeschön richtete der Verein an den HGV Bergenhusen und das Autohaus Stien im Ort, die den Hubsteiger und das Zugfahrzeug zur Verfügung stellten. Sieben Storchenpaare, drei Einzelstörche und drei die Überwintert sind derzeit bereits in Bergenhusen. Täglich treffen weitere Störche ein. Mindestens Zwölf Paare werden noch erwartet.

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