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Husumer Krabbentage : Ein Markenzeichen im Mittelpunkt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die letzte große Open-Air-Veranstaltung in diesem Jahr steht an: Die 17. Husumer Krabbentage locken mit zahlreichen Attraktionen rund um das Schalentier – und einem verkaufsoffenen Sonntag.

Noch zwei Tage, dann steht die letzte große Open-Air-Veranstaltung in diesem Jahr an und wird am Wochenende wieder Tausende Besucher in die Storm-Stadt locken: Am Sonnabend, 18. Oktober, um 11 Uhr werden – nach einer viertelstündigen musikalischen Einstimmung durch den Husumer Shantychor – die 17. Krabbentage auf der Eventbühne an der Schiffbrücke vom stellvertretenden Bürgermeister Horst Bauer und dem Chef der Industrie- und Handelskammer zu Flensburg, Uwe Möser, eröffnet. Anschließend stellen die Moderatoren Steffen Rehfeldt, seines Zeichens Koch und Küchenmeister, und Michael Wittig, Discjockey vom Norddeutschen Rundfunk, gemeinsam dem Publikum das Programm vor.

Bei dem dreht sich natürlich alles um den „kleinen Hummer aus dem Wattenmeer“, wie der frühere Ministerpräsident Peter Harry Carstensen das Schalentier einst bezeichnet hat. Denn, so Peter Cohrs als Geschäftsführer des Veranstalters Hafen Event GmbH: „Wir müssen dieses traditionelle Husumer Markenzeichen immer wieder neu beleuchten und ins Gedächtnis rufen.“ Das geschieht bei dieser Köstlichkeit natürlich am besten über die Geschmacksnerven. Und so finden sich die diversen Arten der Zubereitung ganz oben auf der Agenda. Nach der Eröffnung mit Bauer und Möser – „Pot au feu von Queller und Nordseekrabben“ steht auf dem Plan – reicht das Programm am Sonnabend vom Showkochen auf der Bühne über den vom Köcheverein Westküste ausgerichteten Wettbewerb der Auszubildenden im Kochgewerbe ab 12.30 Uhr und weitere Showkochen ab 15.30 Uhr mit Stadtschlachter Claußen sowie ab 17 Uhr mit Krokusblütenkönigin Laura Kratochvil. Und am Sonntag geht es ab 10.30 Uhr mit der Zubereitung von „Porrenkoken mit Krabben und Kräuterschmand“ und weiteren Showkochen am Nachmittag weiter. „Zum Probieren wird es also mehr als genug geben“, so Cohrs.

Und Gelegenheit zum Einkaufen ebenfalls, denn am 19. Oktober öffnen die Geschäfte in der Innenstadt von 12 bis 17 Uhr ihre Türen für die Kunden – der letzte verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr. Um die Innenstadt vom Autoverkehr zu entlasten, pendeln von 11 bis 17.45 Uhr wieder Shuttle-Busse im Zehn-Minuten-Takt zwischen der Multifunktionsfläche hinter dem ehemaligen Max-Bahr-Gelände und der Großstraße hin und her. Ein Krabbenpul-Wettbewerb und das Quiz „Hallo Krabbe“ am Sonntag sowie eine bunte Hafen-Meile und ein Kunsthandwerkermarkt rund um die Tine an beiden Tagen runden das bunte Angebot dieses Wochenendes ab – und natürlich können Besucher die kleinen Schalentiere ganz frisch vom Kutter kaufen.

Die Mitglieder des Inner-Wheel-Clubs Husum nutzen die Möglichkeit, am Sonnabend wie in den Vorjahren in der Zeit von 8 bis 17 Uhr gut erhaltene Bücher zum Schnäppchenreis von einem Euro zu verkaufen. Ihr Stand ist in der Großstraße vor der Schwan-Apotheke zu finden. Der Erlös geht als Spende an die Husumer Tafel und an weitere soziale Projekte in Nordfriesland.

Ein paar Meter weiter hat die Tourist-Information (TI) im Gebäude des Alten Rathauses, Großstraße 27, auch am Sonntag geöffnet – entsprechend der Öffnungszeiten der Geschäfte von 12 bis 17 Uhr. Am Sonnabend ist die TI wie gewohnt von 10 bis 16 Uhr zugänglich. Und um 14.30 Uhr startet am Alten Rathaus eine öffentliche Stadtführung.

Eine Vernissage mit frischen Krabben gibt es am Sonntag ab 11 Uhr in der Galerie Tobien, wenn der Startschuss für die Ausstellung „Kunst macht Spaß, Vogel“ fällt. Die versteht sich als „künstlerische Peepshow“ mit lustigen und hintergründigen Originalen von Harriet Grundmann. Außerdem werden Arbeiten von Janosch, Volker Kühn, Lora Monz, Patrick Preller, Cornelius Völker und Ole West gezeigt – und letzterer signiert von 14 bis 17 Uhr in der Neustadt 8-10 seine Werke.

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erstellt am 16.Okt.2014 | 14:00 Uhr

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