Neue Technik für Löwenstedt : Ein Handyklick – und das Licht brennt

Bei Bedarf kann mit dem Handy Licht an und ausgeschaltet werden.
Bei Bedarf kann mit dem Handy Licht an und ausgeschaltet werden.

Die Löwenstedter Gemeindevertreter sind von einer neuen App zum Schalten der Straßenlaternen im Dorf sehr angetan. Nun soll das Schaltelement testweise eingebaut werden.

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03. Januar 2017, 09:00 Uhr

Simon Hansen stellte in der jüngsten Gemeindevertreter-Sitzung in Löwenstedt eine von ihm entwickelte Straßenbeleuchtungs-App vor, die gezielt an die Nutzer verteilt werden soll und nicht über einen App-Store heruntergeladen werden kann. Sobald das erforderliche Schaltelement im Schaltschrank der Straßenbeleuchtung verbaut und geklärt worden ist, wie das Ganze mit einem vernünftigen eigenen W-Lan versorgt werden kann, wird ein Testlauf stattfinden. Später soll dann ermittelt werden, wer die App wann genutzt hat. „Es ist vorstellbar, dass die Straßenbeleuchtung, auch für einzelne Straßenzüge, künftig per SMS oder Anruf aktiviert werden kann“, führte Hansen aus. Seine Idee fand bei den Löwenstedter Gemeindevertretern großen Anklang, sie soll nun weiter verfolgt werden. Wenn alles funktioniert, dann könnte die Handy-Straßenlaterne Realität werden.

Zur Sportentwicklungs-Studie im Amt Viöl hat es mittlerweile zwei Workshops sowie Treffen der Lenkungsgruppe gegeben. „Man ist sich einig darüber, dass zwei Projekte vorrangig verfolgt werden sollen“, so Löwenstedts Bürgermeister Holger Jensen. Während in Muschen Duschen, Umkleide- und Aufenthaltsräume benötigt werden, hofft Löwenstedt auf einen Kunstrasenplatz.

Weiter berichtete er, dass die Entwürfe für das künftige Gemeindewappen mittlerweile dem Landesarchiv zur ersten Stellungnahme vorgelegt wurden und die Handewitter Familie Ossowski (Okiwappen) sich nun in Zusammenarbeit mit dem Grafiker Helge Petersen um die notwendige Überarbeitung der Entwürfe kümmern wird.

Ausführlich beraten wurde ein Antrag zur Kapelle Löwenstedt, mit dem die ev.-luth. Kirchengemeinde Viöl gemeinsam mit dem Förderverein der Kapelle um einen Zuschuss der Gemeinde für Reparaturen und Erhaltungsmaßnahmen bittet. Wie Thomas Christiansen vom Vereinsvorstand ausführte, muss zudem das Parkett abgeschliffen und versiegelt werden; diese Kosten seien im Antrag nicht enthalten. Holger Jensen informierte den Gemeinderat darüber, dass er sich mittlerweile mit Pastor Jens Augustin dahingehend verständigt habe, dass für die Parkettversiegelung kein Antrag gestellt wird, sofern sich die Gemeinde an der Dachreparatur und der Erneuerung der Außenbeleuchtung beteiligt. Die Kosten dafür belaufen sich voraussichtlich auf 10.000 Euro. Beschlossen wurde, dass die Gemeinde 50 Prozent der Kosten beziehungsweise maximal 5000 Euro übernehmen wird. Den Rest teilen sich Kirchengemeinde und der Förderverein Kapelle Löwenstedt, dem zuvor für die Haushaltsjahre 2016 und 2017 Zuschüsse in Höhe von 1000 Euro genehmigt worden waren.



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