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Weltkindertag in Husum : Ein großer Tag für kleine Leute

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Wer spielen möchte, der lässt sich auch durch Regen nicht den Spaß verderben: Dieses Motto galt beim Weltkindertag in Husum, wo es sich auch in wetterfesten Jacken gut toben ließ.

„Die zwei, drei Stunden vor der Veranstaltung sind die wichtigsten“, meinte Bernd Biermann. Er gehörte zum Organisationsteam des Weltkindertages in Husum. Und gerade da meinte es der Wettergott nicht gut mit den Beteiligten. Es goss wie aus Eimern – ein Gewitter gab es als Zugabe.

Die Begrüßungsreden auf dem Jahn-Sportplatz im Erichsenweg fielen daher auch kurz aus. Team-Mitglied Thomas Jarstorff von „BISS“, dem Kinder- und Jugendforum der Stadt Husum: „Die Prognose war so gut, aber das Wetter wurde immer schlechter.“ Ein bisschen hatte er doch auf das Glück der vergangenen Jahre vertraut, als der Regen immer erst nach Ende der Großveranstaltung einsetzte. Bernd Biermann lobte Kinder und Eltern, die sich vom Wetter nicht hatten abschrecken lassen und wertete dies „mal tausend“ für den Einsatz.

Husums Bürgervorsteher Peter Empen begrüßte vor allem die Mädchen und Jungen, denn sie stünden beim Fest im Mittelpunkt. „Ihr habt viel Unterstützung von allen Leuten hier, nur von oben heute leider nicht.“ Dennoch wertete der Bürgervorsteher den Weltkindertag auch für die Eltern und Großeltern als Gewinn. Denn: „Man kann mal wieder erleben, welchen Spaß es macht, gemeinsam mit Kindern zu spielen. Eigentlich sollte jeder Tag Weltkindertag sein.“

Durch das schlechte Wetter konnte die Veranstaltung zwar keinen Besucherrekord aufstellen. Zur Eröffnung waren es wenige hundert, die sich auf den Hüpfburgen oder an den Infoständen tummelten. Aber letztlich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung – und Bernd Biermann sagte fasziniert: „Nun schaut euch das an, die Kinder tragen Regenanzüge und haben jede Menge Spaß. Ist das nicht schön?“

In der Tat ließen sich die Kinder von wetterbedingten Widrigkeiten nicht wirklich beeindrucken. Sie fielen juchzend die Luftrutschen hinunter, kämpften unter Einsatz aller Kräfte mit der großen Luftschlange oder stellten sich mutig der Windanlage entgegen. Wer keine Regenkleidung dabei hatte, dessen Strümpfe und Hosen waren bald durch und durch nass. Aber wer einmal nass ist, den stören auch keine Regentropfen mehr. . .

In der Schmink-Ecke wurden die Kinder in Prinzessinnen, Feen und Vampire verwandelt. Die Erwachsenen suchten indes Unterschlupf in den Zelten, wo es Kaffee und Kuchen gab. Zahlreiche Sponsoren des Weltkindertages informierten an Ständen über ihr Angebot.

Auf den Einsatz von Musik – wie etwa vom Spielmannszug – hatten die Veranstalter verzichtet. Die Gema-Gebühren wären einfach zu hoch gewesen. Bei diesem Wetter hätte es zudem für alle kein besonderes Vergnügen dargestellt. Auch, wenn die Sonne nicht mehr so recht hervorkommen wollte, den Kindern machte die Veranstaltung Spaß – und trockene Kleidung wurde eben wieder zu Hause angezogen.

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