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Husumer Nachrichten

19. Oktober 2017 | 09:48 Uhr

Oldenswort : Ein Dank an die Kunden

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Wirtschaftsgemeinschaft Oldenswort lud zum Bunten Nachmittag ein. Wegen hoher Auflagen gibt es keine Gewerbeschauen mehr.

Sein neues Seniorenhandy soll sich mit einer einstelligen PIN-Nummer aktivieren lassen. Dafür habe er zehn Versuche, witzelte der Alleinunterhalter Detlef Petersen beim Bunten Nachmittag der Oldensworter Wirtschaftsgemeinschaft (WGO). Mit dieser und anderen Anekdoten aus dem Leben unterhielt er die etwa 100 Gäste.

Der Niebüller erzählte von seinem Besuch einer „höheren Schule“, die auf einer Warft lag. Auch eine Begegnung mit einer 92-Jährigen, die zu einem Klassentreffen nach Sylt reiste, obwohl keiner ihrer ehemaligen Mitschüler mehr lebte, sorgte für Lacher. Der 72-Jährige trug in süderjütischer Mundart vor. Diese Mischung aus Hochdeutsch, Plattdeutsch und Dänisch sorgte mit einem eigenwilligen Satzbau und unbekannten Begriffen für einen besonderen Reiz.

Zu Beginn der Veranstaltung in der Mehrzweckhalle erklärte der Vorsitzende der WGO, Udo Bruhn: „Die Veranstaltung ist ein Dank der Handel-und Gewerbetreibenden aus Oldenswort und Umgebung an ihre Kunden.“ Zudem sei sie ein Ersatz für die früheren Gewerbeschauen, die der Verein wegen der hohen Auflagen nicht mehr ausrichten könne. Unter der Leitung von Alexander Buchner spielten 30 Musikanten des Musik-Clubs Viöl Titel unterschiedlicher Stilrichtungen – von Beethoven, den Flippers, Andreas Gabalier und Helene Fischer. Mit der Musik des Akkordeonorchesters kam schnell Bewegung in die Reihen – es wurde geklatscht und geschunkelt. „Eine tolle Mischung – da ist für jeden etwas dabei“, schwärmte Marianne Albrecht. Udo Bruhn trug außerdem plattdeutsche Geschichten von Reimer Bull und Fritz Lau vor. Er erzählte von der misslungenen Fliederbeersuppe eines Strohwitwers und von der Erkenntnis eines Seniors, dass man in seinem Alter besser am Nachmittag das Kino besucht, wenn man sich von dem Treiben der Jugendlichen während der Abendvorstellung gestört fühlt.

Der Gastgeber dankte den WGO-Mitgliedern für die Kuchenspenden für die Kaffeetafel sowie den Damen der Hausfrauen-Union, die die Tische herbstlich dekoriert hatten.

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