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Fragebogen-Aktion in St. Peter-Ording : Ein Blick in die Urlauber-Seele

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

In St. Peter-Ording und auf Eiderstedt startet die reguläre Gästebefragung, die bis zum 31. Oktober läuft. Die Fragebögen werden über ausgewählte Gastgeber, Hoteliers wie private Vermieter, verteilt.

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erstellt am 29.Mär.2015 | 12:00 Uhr

Was wünscht sich der Gast? Was mag er gar nicht? Was zieht ihn an die Nordsee, nach St. Peter-Ording und Eiderstedt? Antworten auf diese und andere Fragen sind wichtig für den Erfolg eines Tourismusorts. Als langjähriger Partner beteiligt sich auch das Nordseeheil- und Schwefelbad St. Peter-Ording an der landesweiten Gästebefragung Schleswig-Holstein (GBSH) – dieses Jahr bereits zum zehnten Mal und erstmals zusammen mit Eiderstedt, Tönning und Friedrichstadt.

Aus der repräsentativen Befragung hunderter Übernachtungsgäste im Verlauf des Jahres sollen wertvolle Erkenntnisse über die Besucher der Ferienorte an der Westküste gesammelt werden. Dazu wurden in einem ersten Schritt in den vergangenen Tagen zufällig ausgewählte Gastgeber, private Vermieter ebenso wie Hoteliers, angeschrieben und mit einem Paket an Erhebungsbögen versorgt. Diese bilden das zentrale Element der Befragung und werden von den Vermietern an die Gäste weitergereicht.

Die Aktion ist Teil der landesweiten Gästebefragung, die seit 1997 regelmäßig vorgenommen wird. Frank Ketter, Geschäftsführer der Nordsee-Tourismus-Service GmbH (NTS), ist überzeugt von der Bedeutung regelmäßiger Gästebefragungen in den Ferienorten: „Nur so erhalten wir auch auf kleinräumlicher Ebene die notwendigen Informationen, um die Orte an der Nordsee noch besser an den Markt zu bringen.“

St. Peter-Ording ist dabei einer derjenigen Destinationen, die bisher kontinuierlich an der Befragung teilgenommen hat. „Die GBSH hilft uns, denn sie liefert individuelle Nutzungs- und Zufriedenheitsdaten für uns“, betont Constanze Höfinghoff, stellvertretende Tourismus-Direktorin und Marketingleiterin im Nordseebad. „St. Peter-Ording hat mit einer Reihe von Alleinstellungsmerkmalen im Wettbewerb der Küstendestinationen eine günstige Ausgangsposition. Gleichwohl wissen wir, dass wir in allen Punkten, in denen unsere Gäste Stärken oder Schwächen sehen, handeln müssen.“ Die GBSH ist dabei eine wesentliche Informationsquelle.

Alle Fragebögen werden anonym behandelt, so dass keine Rückschlüsse auf einzelne Vermieter oder Gäste möglich sind. Um repräsentative Ergebnisse zu erzielen gibt es drei Befragungszeiträume (27. März bis 30. Juni, 1. Juli bis 31. August und 1. September bis 31. Oktober). Die von den Gästen ausgefüllten Unterlagen werden anschließend von der Marketingabteilung der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording an das federführende Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa in Kiel (NIT) übermittelt. Dieses ist mit einem bewährten Team für die wissenschaftliche Betreuung der GBSH zuständig und übernimmt die Auswertung aller Partner im Land.

Für St. Peter-Ording ist eine Kooperation mit der landesweiten Gästebefragung finanziell sinnvoll. Da sich mehrere andere Urlaubsorte an der Untersuchung beteiligt haben, können die Kosten aufgeteilt und wesentlich niedriger als bei einer eigenständigen Untersuchung gehalten werden. Auch Vergleiche werden so möglich. Darüber hinaus profitieren auch die einzelnen Betriebe von den Erkenntnissen. Sie können das eigene Angebot und ihre strategische Ausrichtung besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Gäste ausrichten.

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