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80 Aussteller lockten Besucher : Eiderstedt-Messe in Garding ein Erfolg

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mehr als 80 Firmen und Institutionen präsentierten sich zwei Tage in der Gardinger Dreilandenhalle und in zwei Großzelten. Während der Veranstaltung wurden die Besucher zu ihren Einkaufsgewohnheiten befragt. Das Ergebnis der Analyse soll im Juni vorliegen.

Unter dem Motto „Bauen-Wohnen-Leben“ präsentierten sich etwa 80 Firmen, Institutionen und Verbände bei der zweitägigen Eiderstedt-Messe in Garding. Und wie schon bei den vergangenen acht Messeveranstaltungen wurde auch diesmal das Angebot von vielen Besuchern in Augenschein genommen. Schon die lange Schlange der parkenden Autos deute das große Interesse an. Neben der Dreilandenhalle standen auch zwei Großzelte zur Verfügung, die miteinander verbunden waren. Zur Eröffnung kamen Kreispräsident Siegfried Puschmann sowie der stellvertretende Landrat Jörg-Friedrich von Sobbe. Auch Amtsdirektor Herbert Lorenzen und Amtsvorsteher Christian Marwig gehörten zu den Gästen. In ihren Begrüßungsreden wiesen sie darauf hin, dass Eiderstedt mit hervorragenden Firmen und Unternehmen bestens aufgestellt sei.

Während ihres Rundgangs konnten sie sich von der Vielfalt und dem abwechslungsreichen Ausstellerangebot überzeugen. Auch die zahlreichen Gäste zeigten sich interessiert und begeistert über das Angebot. Dabei stieß unter anderem ein Elektroauto auf großes Interesse. „Ich habe mich damit schon länger beschäftigt, aber derzeit sind die Kosten für ein Stromauto noch verhältnismäßig hoch“, verriet Hans-Werner Clausen aus Heide. Und so galt sein Interesse den herkömmlichen Fahrzeugen, für die allein ein Großzelt zur Verfügung gestellt wurde. „Das Interesse ist groß, aber es ist eine gewisse Zurückhaltung zu spüren“, kommentierte ein Autoverkäufer. Und das, obwohl die ausgestellten Fahrzeuge zu attraktiven Messepreisen erworben werden konnten.

Auch das Amt Eiderstedt war mit einem Stand vertreten. „Wir sind ein Ausbildungsbetrieb“, war groß auf einem Plakat zu lesen. Und so mancher junge Besucher blieb an dieser Ankündigung hängen und wollte sich beim Amt einmal „schlau“ machen. „Ich habe bereits mehr als 50 Bewerbungen rausgeschickt und nur Absagen erhalten“, verriet ein 21-Jährige etwas deprimiert. Für dieses Jahr werde er sicherlich keine Stelle mehr bekommen, so seine Vermutung. Zur Überbrückung wolle er ein Freiwilliges sozialen Jahr in einer sozialen Einrichtung machen. Hierfür hatte er zwei Ansprechpartner auf der Messe gefunden. Beispielsweise die Diakonie Eiderstedt und das Alten- und Pflegeheim Tetenbüll. Gemütlich machen konnte man es sich auch in den Strandkörben, die von der Firma Eiderstedter Strandkörbe aufgestellt wurden. „Wir haben uns vor drei Jahren einen großen Strandkorb gekauft und genießen ihn wann immer es geht“, verriet das Rentnerehepaar Doris und Siegbert Hansen aus Tönning.

Teilnehmer der Fachhochschule Westküste nutzten die Großveranstaltung und führten eine Umfrage unter den Besuchern durch. „Welche Produkte und Dienstleistungen werden in Garding beziehungsweise in den umliegenden Städten gekauft“, lautete die Frage, die bereitwillig von den Messebesuchern beantwortet wurde. Mitte Juni soll das Befragungsergebnis vorliegen und soll dann die künftige Planung erleichtern. Am Ende zeigten sich die Organisatoren Thorsten Schacht, Johannes Lindemann und Gerd Ladendorf zufrieden über den Verlauf der Messe. Und schon jetzt steht fest, dass es in drei Jahren ein kleines Messe-Jubiläum geben wird. Dann soll zum zehnten Mal die Eiderstedt-Messe stattfinden.

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