Die Eiderstedter Bürger in der Statistik : Eiderstedt – ein Jahr in Zahlen

Eiderstedt ist bei Einwohnern wie Auswärtigen sehr beliebt. Das spiegelt sich auch in der Einwohnerstatistik.
Eiderstedt ist bei Einwohnern wie Auswärtigen sehr beliebt. Das spiegelt sich auch in der Einwohnerstatistik.

Ein Blick in die Statistik des Amtes verrät, was sich 2017 in Sachen Einwohnerzahlen auf der Halbinsel getan hat.

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17. Januar 2018, 11:30 Uhr

Garding | Rund 16.500 Menschen leben im Amt Eiderstedt, nimmt man die Stadt Tönning dazu, sind es knapp 21.500 Männer und Frauen. Doch diese Zahlen verändern sich jährlich, denn es werden kleine Eiderstedter geboren, einige verlassen die Halbinsel, andere ziehen dorthin, und manche sterben. Natürlich wird auch geheiratet. Hier die statistischen Zahlen für das Amt Eiderstedt für 2017.

Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 125 Kinder im Amtsbereich zur Welt. Etwa genauso viel wie 2016, da waren es 122. Den größten Zuwachs verzeichneten die ländlichen Gemeinden des Amtes mit 44 kleinen Neubürgern (2016: 42), es folgt Tönning mit 38 (37), St. Peter-Ording mit 22 (27) und Garding mit 21 (16). Die meisten Kinder in den Dörfern wurden in den Monaten Mai und Oktober geboren, nämlich jeweils acht. In Tönning waren die geburtenstärksten Monate Februar (8) und April (7), in St. Peter-Ording Februar (5) und September (4) sowie in Garding März (4) sowie April und Mai (je 3).

Es starben allerdings deutlich mehr Menschen als geboren wurden. Insgesamt waren es 228 Sterbefälle, im Jahr 2016 sogar 254. In den ländlichen Gemeinden wurde von 74 Menschen Abschied genommen (2016: 79), in Tönning von 66 (67), in St. Peter-Ording von 49 (65) und in Garding von 39 (43).

Bei den Zu- und Wegzügen ist die Bilanz positiv. Im vergangenen Jahr wurden im Amt und Tönning insgesamt 1581 Mal der erste Wohnsitz angemeldet, im Jahr 2016 sogar 2137 Mal. Die Dörfer freuten sich über 450 Neubürger (2016: 449), St. Peter-Ording über 430 (513) und Garding über 352 (316). Schlusslicht ist Tönning mit 349 (410). Abgemeldet haben sich dagegen 2017 nur 1485 Menschen, 2016 waren es 1414. An der Spitze der Wegzüge liegt St. Peter-Ording mit 478 (2016: 430), es folgen die ländlichen Gemeinden mit 383 (379), Tönning mit 307 (292) und Garding mit 257 (313). Bei den Zu- und Wegzügen sind auch die Einwohnerbewegungen zwischen den Gemeinden im Amt und Tönning erfasst.

Auf Eiderstedt wird gern geheiratet. Wie das Standesamt betont, kommen die meisten der Heiratswilligen allerdings nicht von der Halbinsel. 2017 schlossen 306 Paare im Amtsbereich den Bund fürs Leben (2016: 302) und in Tönning 84 (64). Die beliebtesten Hochzeitsmonate waren wie erwartet Juni (40), Juli (41) und August (40), in Tönning August (17) und Juli (12). Die wenigsten wählten den Januar (2) und den Februar (6), in Tönning hatten die Standesbeamten trautechnisch am wenigsten im Februar (1), im Januar sowie April zu tun (je 2).

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