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Seenotretter mit dabei : Eiderdamm-Übung: Alle Hände voll zu tun

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

An der jährlichen Übung am Eidersperrwerk beteiligten sich neben vier Feuerwehren auch die Seenotretter und die DLRG. Diverse Szenarien, ein Autounfall, ein Brand und im Wasser treibende Personen wurden durchgespielt.

Einmal im Jahr wird am Eidersperrwerk alles aufgefahren, was Feuerwehr und Rettungsdienst zu bieten haben. An der Großübung nahmen die Wehren von Garding und Welt-Vollerwiek sowie auf Dithmarscher Seite Wesselburen und Schülp teil. Zusätzlich waren das DRK, die DLRG aus St. Peter-Ording sowie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit ihren Schiffen „Paul Neisse“ (Eiderdamm) und „Theodor Storm“ (Büsum) um Mithilfe gebeten worden. Die Feuerwehr Welt-Vollerwiek-Grothusenkoog hatte diesen Übungsabend geplant und vorbereitet. Wie immer bestand das Szenario aus einer Vielzahl an Notfällen an ungewöhnlichen Einsatzorten.

Um 19 Uhr ging es los. Wesselburen und Garding wurden zu einem Verkehrsunfall beordert. Zwei Autofahrer hatten sich auf dem Asphaltdeich ein Rennen geliefert, die Pkw waren dabei zusammengestoßen. Drei eingeklemmte Personen mussten mit der Rettungsschere befreit werden. Sie wurden zwischenzeitlich von Sanitätern der DLRG versorgt. Auf dem Krabbenkutter „Odin“ war ein Feuer ausgebrochen. Die „Paul Neisse“ rettete die Besatzung. Zwei Feuerwehrleute unter Atemschutz löschten den Brand, welcher im Maschinenraum ausgebrochen war. Eines der Besatzungsmitglieder sprang kurz vor Eintreffen der „Paul Neisse“ von Bord und erschwerte die Rettungsaktion zusätzlich. Eine weitere Meldung lautete „Feuer im Technikraum. Es werden drei Kinder und ein Erwachsener vermisst“. Unter Atemschutz wurden diese gerettet. Die Wehren aus Welt-Vollerwiek sowie Schülp mussten die Wasserversorgung sicherstellen. Für einige Gardinger Blaujacken hieß es dann, in einem Gang unter der Schleusenkammer eine vermisste Person aufzuspüren. Zwischenzeitlich war zudem ein Mann in den Außenhafen gesprungen. Dort waren die Männer der DGzRS sofort zur Stelle.

Bei der Manöverkritik bedankten sich Wehrführer Willy Hems und sein Stellvertreter Boye Hach bei den engagierten Teilnehmern und ganz besonders beim Küchenteam aus Wesselburen. Der stellvertretende Amtsvorsteher Kurt Eichert und Welts Bürgermeister Dirk Lautenschläger, der bisher selbst als Feuerwehrmann an diesen Übungen teilgenommen hat, lobte das gute Zusammenspiel aller Beteiligten.

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