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Jahrzehntelanges Engagement : Ehrung für verdiente Gardingerin

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Käte Hinrichsen hat die Ehrennadel der Stadt Garding erhalten. Damit wird ihr großer ehrenamtlicher Einsatz in Kommunalpolitik, Sportverein und Kulturleben sowie für die Gleichberechtigung von Frau und Mann gewürdigt.

shz.de von
erstellt am 07.Jan.2014 | 17:00 Uhr

Im Rahmen des Neujahrsempfangs von Garding wurde Käte Hinrichsen von Bürgermeister Ranjet Biermann mit der Ehrennadel der Stadt Garding ausgezeichnet. Die Laudatio zu diesem Festakt hielt Dieter Staacken, mit dem Käte Hinrichsen besonders das Engagement für den Förderverein für Kunst und Kultur verbindet. Beide gründeten ihn 1989 und standen ihm viele Jahre gemeinsam vor. „Was jetzt folgt, kannst du ganz gelassen hinnehmen, denn es ist nicht die erste Laudatio in deinem Leben und womöglich nicht die letzte“, begann Staacken. Tatsächlich wurde Käte Hinrichsen unter anderem schon mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, der goldenen Ehrennadel des Kreissportbundes NF, der Landessportplakette und der Schleswig-Holstein-Plakette ausgezeichnet.

In ihrem Leben hat sie viel bewegt, hauptsächlich, um die Lebensqualität von Menschen in der Region zu verbessern, sei es durch motivierende Jugendarbeit, durch heimatliche Traditionspflege, durch Eintritt für Frauenrechte und durch viele kulturelle Ambitionen. Von 1970 an wirkte Käte Hinrichsen als Obersportwartin, Turn- und Jugendwartin im TSV Garding, wo sie diverse Abteilungen wie Leichtathletik, Volkstanz und Ballett aufbaute. 17 Jahre lang betreute sie an die 800 Kinder im Tönninger Freibad. Auch auf Kreis- und Landesebene war sie aktiv. Allein acht Mal organisierte sie das Kreisturnfest. Desweiteren war Käte Hinrichsen beim Heimatbund aktiv. 13 Jahre lang leitete sie die Trachtentanzgruppe und war zehn Jahre lang stellvertretende Vorsitzende.

Im Bereich der Kommunalpolitik stand sie acht Jahre dem Sozialausschuss vor und später wurde sie Vorsitzende des Jugend-, Schul und Kulturausschusses. Außerdem bekleidete sie elf Jahre lang den Posten der Gleichstellungsbeauftragten, da ihr die Einlösung gleicher Rechte von Männern und Frauen sehr am Herzen lag. Auch im kulturellen Bereich engagierte sich Käte Hinrichsen. „Du hast all diese Ehrenämter mit deiner eigenen Handschrift ausgefüllt“, so Staacken. „Den vielen Kindern und Jugendlichen wurde durch deine Initiativen nicht nur äußere und innere Bewegung verschafft, sondern auch Werte vermittelt.“ Nach Überreichung der Ehrennadel bedankte sich Käte Hinrichsen für die Auszeichnung.

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