Kreis Nordfriesland : Dreiköpfige Familie und 19-Jähriger bei Unfall schwer verletzt

In dem VW Tiguan saß eine Familie. Vater und Tochter wurden schwer, die Mutter lebensgefährlich verletzt.

In dem VW Tiguan saß eine Familie. Vater und Tochter wurden schwer, die Mutter lebensgefährlich verletzt.

Zwei Autos prallen auf der Landstraße ineinander. Der junge Fahrer eines Sprinters wird lebensbedrohlich verletzt. Ebenso eine Mutter aus dem zweiten Unfallfahrzeug.

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09. Dezember 2017, 16:30 Uhr

Oldersbek/Ostenfeld | Bei voller Fahrt prallten am Sonnabendmittag gegen 12.40 Uhr zwei Fahrzeuge auf der L 37 zwischen Oldersbek und Ostenfeld im Kreis Nordfriesland frontal zusammen. Dabei wurden vier Menschen schwer verletzt, zwei von ihnen sogar lebensgefährlich.

Der Aufprall muss derart enorm gewesen sein, dass beiden Fahrzeuge einige Meter voneinander in Straßengräben katapultiert wurden. Nachfolgende Autofahrer setzten einen Notruf ab; die Rettungsleitstelle Nord in Harrislee alarmierte großflächig. In Husum befanden sich gerade die beiden Rettungshubschrauber „Christoph Europa 5“ und „Christoph 42“, ein Rettungswagen war zufällig in Ostenfeld. Außer den beiden Rettungshubschraubern eilten fünf Rettungswagen aus Husum, Norderstapel und Tönning an die Einsatzstelle. Dringend benötigt wurden auch Feuerwehren mit Rettungsscheren, da alle vier beteiligten Personen schwer in den Fahrzeugen eingeklemmt waren.

Die Ostenfelder Feuerwehr befreite den 19-jährigen Fahrer eines Sprinters, der in Richtung Husum unterwegs war. Er wurde mit Lebensgefahr aus dem Fahrzeug befreit. Die Husumer Feuerwehr schnitt auch die drei Insassen aus dem VW Tiguan heraus. Auch hier gab es eine lebensgefährlich verletzte Frau sowie einen schwerverletzten Mann und eine schwerverletztes 14-jähriges Mädchen. Im Auto hatte eine Familie gesessen, die sich auf der Fahrt von Husum nach Rendsburg befand. 

Der 19-jährige Fahrer im Sprinter kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.
Helmuth Möller

Der 19-jährige Fahrer im Sprinter kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.

 

Die Unfallstelle wurde durch mehrere Streifenwagen weiträumig abgesperrt; die Vollsperrung dauerte mehr als zwei Stunden an. Insgesamt drei Notärzte und zusätzlich der „Leitende Notarzt Nordfriesland“ waren an der Unfallstelle  lange Zeit im Einsatz.

Nach längerer Behandlung vor Ort wurde der 19-jährige Sprinter-Fahrer ins Traumazentrum nach Heide verlegt. Aufgrund seines äußerst lebensbedrohlichen Zustandes sahen die Notärzte davon ab, ihn aus dem Rettungswagen umzulagern in einen Rettungshubschrauber. „Christoph 42“ flog eine lebensgefährlich Verletzte nach Flensburg in eine Schwerpunktklinik. Zwei weitere Schwerverletzte wurden in umliegende Kliniken eingeliefert.

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