Drei Wahlen in Goldebek

Auf dem gelben Stimmzettel galt es, sich für oder gegen  weitere Windmühlen auszusprechen. Das Foto zeigt Wahlleiter Hans-Peter Hansen mit Kathrin Hansen und Carolin Schmidt. Foto: rah
Auf dem gelben Stimmzettel galt es, sich für oder gegen weitere Windmühlen auszusprechen. Das Foto zeigt Wahlleiter Hans-Peter Hansen mit Kathrin Hansen und Carolin Schmidt. Foto: rah

Bei Bürgerbefragung votierte die Mehrheit für mehr Windkraft

shz.de von
27. Mai 2013, 03:59 Uhr

goldebek | Schon gegen Mittag lag die Wahlbeteiligung in der 305-Seelen-Gemeinde Goldebek entgegen dem Landestrend laut Wahlleiter Hans-Peter Hansen bei knapp über 50 Prozent. Am Ende kletterte sie sogar auf 74,6 Prozent. Ausschlaggebend, so Bürgermeister Peter Jessen, sei vermutlich die Tatsache gewesen, dass es nicht nur um die Kommunalwahl ging. Die Wahlberechtigten waren zudem aufgerufen, ihr Votum pro oder kontra einer weiteren Windeignungsfläche abzugeben. Das Land Schleswig-Holstein hatte das Gebiet zusätzlich im Landesentwicklungsplan ausgewiesen. Die Gemeindevertretung stellte den geänderten Flächennutzungsplan bereits auf. Geplant sind ein oder zwei Mühlen. Von den 271 Stimmberechtigten der Gemeinde stimmten 155 dafür, 66 waren dagegen.

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