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Zwischen Albersdorf und Heide-Süd : Drei Unfälle hintereinander auf der A23 - mehrere Verletzte

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Drei Menschen wurden verletzt. Die Autobahn musste voll gesperrt werden.

Albersdorf | Am Sonntagnachmittag hat es auf der A23 zwischen Albersdorf und Heide-Süd im Kreis Dithmarschen drei aufeinanderfolgende Autonfälle gegeben. Es gab drei Verletzte. Die Autobahn musste für längere Zeit voll gesperrt werden.

Nach dem Absetzen der ersten Notrufe wurde zunächst von einem größeren Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen ausgegangen. Minuten später teilte ein Leitstellensprecher der zentralen „Leitstelle West“ in Elmshorn (zuständig für die Landkreise Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen) aber auf Presse-Nachfrage mit: „Es handelt sich um insgesamt drei Unfälle, die sich in kurzem Abstand nacheinander ereignet haben!“

Die Leitstelle West alarmierte umfangreich – aus Heide eilten Rettungswagen der RkiSH auf die A 23; im Einsatz war außerdem der DRK-Rettungswagen der Wache in Norderstapel/Kreis Schleswig-Flensburg, der sich in Dithmarschen aufhielt. Mehrere Streifenwagen aus dem Kreis Dithmarschen und der Autobahnpolizei Elmshorn sperrten die A 23 ab der Anschlussstelle Albersdorf in Richtung Norden voll; der Verkehr wurde abgeleitet.

Sehr rasch staute sich der aus Richtung Süden kommende Verkehr auf mehreren Kilometern Länge. Sehr zügig an die Einsatzstelle gelangte die Feuerwehr aus Albersdorf, die über Rettungsschere und Spreizer verfügt. Feuerwehr-Einsatzleiter Karsten Wiechert wies vor Ort auf ein schnelles Eintreffen seiner vier Einsatzfahrzeuge hin und erteilte im Übrigen dickes Lob: „An dieser Stelle ist einfach mal ein großes Lob gegenüber den Verkehrsteilnehmern fällig: bereits auf der Anfahrt auf der Bundesstraße und ebenfalls hier auf der stark frequentierten Autobahn wurde ganz einwandfrei eine Rettungsgasse freigehalten – zudem trafen wir an allen drei Unfallstellen auf Ersthelfer. Das alles verdient ausdrücklich Anerkennung!“

Vor Ort trafen die sehr zahlreichen Einsatzkräfte auf etliche Trümmerteile, die sich beim  Zusammenprallen über alle Fahrbahnen verteilten; zudem waren größere Mengen an Öl und Benzin ausgelaufen. Einsatzleiter Karsten Wiechert weiter: „Alle Verletzten konnten ohne Einsatz unserer Rettungsschere befreit werden.“

An der Unfallstelle war auch das „Technische Hilfswerk“ im Einsatz. Beteiligt waren sechs Fahrzeuge aus den Landkreisen Lüneburg, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg. Die A 23 blieb längere Zeit voll gesperrt; sechs Abschleppfahrzeuge waren im Einsatz; zahlreiche Totalschäden sind zu verzeichnen. Drei Personen wurden teils schwer verletzt in Kliniken eingeliefert. Die Ermittlungen laufen noch.

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erstellt am 30.Apr.2017 | 16:11 Uhr

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