Schwabstedt : Drei Tage Pfingstmarkt

Gemeinde und Aussteller freuen sich auf den nächsten Pfingstmarkt in Schwabstedt.
Gemeinde und Aussteller freuen sich auf den nächsten Pfingstmarkt in Schwabstedt.

Der Schwabstedter Pfingstmarkt findet zum zweiten Mal an drei Tagen, nämlich vom 19. bis 21. Mai, statt.

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05. März 2018, 15:00 Uhr

Nach den guten Erfahrungen im Vorjahr findet der Schwabstedter Pfingstmarkt erneut über drei Tage statt: vom 19. bis einschließlich 21. Mai. Veranstalter ist seit eh und je die Treene-Gemeinde. „Wir haben diesmal mehr Bewerbungen vorliegen als in allen Vorjahren“, sagte Bürgermeister Jürgen Meyer, „und es sind zahlreiche neue Interessenten hinzugekommen, die sich um einen Standplatz bewerben.“ Ein „Original“ wird allerdings fehlen: Der Schausteller Louis Werner Vespermann, der mit seinem Kinderkarussell weithin bekannt war, verstarb am 20. Februar im Alter von 84 Jahren.

Der Pfingstmarkt wird am Sonnabend, 19. Mai, um 14 Uhr feierlich eröffnet. Am Sonnabend geht es dann bis 22 Uhr, am Sonntag von 11 bis 3 Uhr und am Montag von 11 bis 19 Uhr. Auf der langen bunten Meile wird es unter anderem dies geben: Autoscooter, Losstände, Kinderkarussell, Eisstände, Entenangeln, Bungeespringen, Glücksraddrehen, Ballwerfen, Armbrustschießen und vieles andere mehr. Im Treenehaus wird das Café des DRK-Ortsvereins wieder untergebracht, im Heimatmuseum der Jahrmarkt im Miniformat zu sehen sein.

Vom Holländerstädtchen Friedrichstadt aus wird es erstmalig einen Schiffs-Shuttle geben. Die genauen Abfahrtszeiten werden noch bekanntgegeben. Tradition hingegen hat der Flohmarkt, der am Sonntag von 8 bis 16 Uhr auf dem gesamten Treenevorland stattfindet. Anmeldungen dazu ab sofort unter Telefon 04884/903050. Einige der Highlights: Am Sonntag wird nach Einbruch der Dunkelheit ein großes Höhenfeuerwerk am Treene-Ufer gezündet. Am Sonntag präsentieren sich zahlreiche Oldtimerfahrzeuge auf dem Festgelände. Und auch die Happy-Hour mit ermäßigten Fahrpreisen an den Fahrgeschäften – am Pfingstmontag von 14 bis 15 Uhr – hat Bestand.

Verworfen werden musste ein Entenrennen, „weil“, so der Bürgermeister, „die Treene in unserem Bereich so gut wie keine Fließgeschwindigkeit hat und der Westwind die Entchen an ihren Ausgangspunkt zurücktreiben würde“. Geplant ist ein Stand-up-Paddling und die Vorführung von Schiffsmodellen auf der Treene. Ausführlich wurde über die Verkehrsregelungen diskutiert, denn durch den Ausbau der Ortsdurchfahrt – und der damit verbundenen Verschmälerung der Schloßstraße – ist das Parken ab sofort nicht mehr auf beiden Straßenseiten möglich. „Oberstes Gebot ist, dass der Rettungswagen und die Feuerwehr auf jeden Fall durchkommen müssen“, machte Friedrichstadts Polizeileiter Andreas Todt deutlich. Bürgermeister Jürgen Meyer sagte dazu: „Wenn das Wetter trocken bleibt, bekommen wir die Lage in den Griff und können auf die großen Parkflächen auf Hof Hemme und einen weiteren unmittelbar in der Mitte der Schloßstraße zurückgreifen. Sollte es allerdings regnen, würden sich die Besucher eventuell auf diesen Plätzen festfahren.“

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