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Aus den Gemeinden : Drei Baugebiete und eine neue Kita

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

In der Gemeinde Viöl besteht erheblicher Bedarf an Wohnraum, doch Interessenten müssen sich noch gedulden.

Großes Interesse herrschte in der Bauausschusssitzung der Gemeinde Viöl. Anlass war die Absicht der Gemeindevertreter, neue Wohngebiete auszuweisen. Doch bis der erste Stein gesetzt werden kann, würde noch viel Zeit vergehen, stellte Bürgermeister Heinrich Jensen klar.

Dipl. Ing. Bernd Philipp vom Planungsbüro Philipp in Albersdorf klärte die Ausschussmitglieder über die derzeitigen Überlegungen zum Bebauungsplan Nummer 24 auf. Dabei ging es um den Bereich südlich der Westerende Nr. 14 bis 34, westlich der Süderstraße und nördlich der Bebauung an der Straße Klaawes Koppel. Wie die Bauleitplanung für dieses Vorhaben genau umgesetzt werden soll, steht noch nicht fest“, erläuterte Philipp. Hierbei gehe es um eine Nachbebauung beziehungsweise um eine Nachverdichtung. Ein baureifes Projekt für diesen Bereich läge jedoch noch nicht vor. Zudem müssten noch einige Problemfelder geklärt werden. Dabei gehe es unter anderem um ein Schallgutachten in Verbindung mit der Bäckerei. „Hier müssen wir die Schallprobleme in den Griff bekommen“, so Philipp. Eine Schallschutzwand von 3,50 Meter Höhe könnte seiner Einschätzung nach ausreichen. Eine Überplanung des Gebietes sei jedoch nicht nicht möglich. „Die Meierei ist noch zwei Jahre Eigentum der Genossenschaft, erst danach wird sie veräußert.“ Erste Interessenten hätten sich bereits gemeldet. Wenn von den Investoren Konzepte vorgelegt würden, müssten Gespräche mit den Anliegern geführt werden.

Auch beim Bebauungsplan Nr. 25 geht es um die gleiche Thematik. Hierbei handelt es sich um den südlichen Bereiche der Osterende (7 bis 15) entlang der Landesstraße 28. Dabei konnte Philipp auf erste kleine Details eingehen. So dürften auf diesem Gebiet je Einzelhaus höchstens zwei Wohnungen und je Doppelhaushälfte höchstens eine Wohnung errichtet werden.

Bei den Tagesordnungspunkten sechs und sieben ging es um die achte Änderung des Flächennutzungsplans und dem Bebauungsplan Nummer 26 für das Gebiet nördlich der Sollwitter Chaussee entlang der Landesstraße 190 und östlich der Bebauung Eichenring und Buchengrund. Nach kurzer Überlegung wurde das betroffene Gebiet mit der Bezeichnung „Möhlmannsland“ festgelegt. Hier könnten bis zu 70 Bauplätze entstehen. „Interessenten können sich bereits beim Kämmereiamt melden oder sich mit der Landgesellschaft Schleswig-Holstein in Verbindung setzen“, erklärte der Bürgermeister. „Es ist aber keine Eile geboten, für jeden besteht die Möglichkeit, dran zu kommen.“ Zu den Preisen gibt es noch keine verlässlichen Zahlen.

Zu guter Letzt sprach Heinrich Jensen noch ein ganz anderes Thema an. „Wir tragen uns mit dem Gedanken, eine neue Kindertagesstätte zu errichten.“ Die Gemeinde sei an ihre Grenzen angelangt und müssten weitere Plätze zur Verfügung stellen. Man habe zwar schon mehrere Flächen im Auge, doch hier gäbe es noch Klärungsbedarf.

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