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Dauerstreit : Dockkoog: Viele Fragen an den Bürgermeister

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ein Stadtvertreter der CDU würde gern wissen, warum die Sanierung des Husumer Dockkoogs sich nun so lange hinziehen soll.

von
erstellt am 24.Jul.2017 | 13:00 Uhr

Der Dockkoog erhitzt weiter die Gemüter – auch oder gerade weil dieser Teil des Klimadeiches nach aktuellen Planungen des Landesbetriebes für Küstenschutz (LKN) nun doch erst ab 2024 in Angriff genommen werden kann (wir berichteten).

In der letzten Stadtvertretersitzung vor der Sommerpause veranlasste das den CDU-Politiker Lothar Pletowski zu einer Anfrage: Seit Jahren beschäftige sich die Politik mit der Überplanung dieses Areals. Von Parteien, Initiativen und Bürgerwerkstätten sei dazu eine Vielzahl von Vorschlägen unterbreitet worden. Und nun heiße es, dass sich das LKN vorher mit anderen Projekten zu befassen habe.

Aus diesem Grunde erhoffte sich Pletowski von Bürgermeister Uwe Schmitz Aufschluss zu der Frage, ob die Gründe für die Änderung der Prioritätenliste zum Generalplan Küstenschutz der Verwaltung bekannt seien? „Wenn nein, warum nicht und wenn ja, um welche küstenschutzfachlichen Gründe es handle es sich“, wollte der CDU-Politiker wissen.

Ferner bat er um Antwort auf die Frage, wann die Verwaltung Verhandlungen mit dem LKN aufnehmen werde, um darauf einzuwirken, dass die Deichsanierung vielleicht doch schon früher in Angriff genommen wird? Auch die Fragen, ob es mögliche Interessenten für den Bau eines neuen Hotels am Dockkoog gebe, wann zuletzt mit diesen gesprochen worden sei, und ob auch dann noch Interesse hätten, wenn der neue Zeitplan eingehalten werde, beschäftigten Pletowski.

Dazu Uwe Schmitz: LKN-Chef Johannes Oelerich habe ihm mitgeteilt, dass der Zeitplan auf dem Ressourcenplan des Landesbetiebes beruhe. Außerdem sei man tatsächlich mit der LKN im Gespräch. Dabei gehe es nicht nur um den Deichbau an sich, sondern auch um die Synchronisierung von Maßnahmen der Stadt. Zur Frage nach den Investoren sagte der Bürgermeister: „Ja, die gibt es.“ Und ein zweites Ja gab es zu der Frage, ob diese Investoren auch dann noch interessiert seien, wenn der Deich später saniert werden als ursprünglich vorgesehen.

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