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"Bürgernahe Entwurfswerkstatt" : Dockkoog-Pläne sollen konkret werden

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Stadt lädt zur sogenannten Bürgernahen Entwurfswerkstatt ein. "Gläsernes" Büro vom 4. bis zum 8. Juni im Speicher zugänglich.

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erstellt am 31.Mai.2013 | 07:59 Uhr

Husum | Nun geht es darum, all die gemeinsam erarbeiteten Ideen auf Machbarkeit zu überprüfen - und auch die eine oder andere davon umzusetzen. Die Stadt lädt alle interessierten Bürger herzlich ein, weiter an der Umgestaltung der Dockkoogspitze mitzuwirken. Dazu wird im Speicher eine "Bürgernahe Entwurfswerkstatt" eingerichtet. Deren öffentlicher Teil besteht aus einer Einführung am Dienstag, 4. Juni, von 17.30 bis 19 Uhr und täglichen gemeinsamen Planungsrunden, die jeweils um 17.30 Uhr beginnen und etwa 90 Minuten dauern. Dazu kommt die Abschluss-Veranstaltung am Sonnabend, 8. Juni, von 11.30 bis 13 Uhr.

In der ersten "Bürgerwerkstatt zur künftigen Entwicklung im Bereich des Dockkooges" im Februar und März 2012 hatten die Teilnehmer bereits die Gelegenheit, sich aktiv in den Planungsprozess einzubringen und konkrete Vorstellungen an die Stadt heranzutragen. Dabei wurde der Wunsch nach einer zeitnahen, dem Ort angemessenen und behutsamen Entwicklung des Naherholungsgebiets deutlich. Auch für die Dockkoogspitze sind viele, teilweise schon recht detaillierte, Ideen entwickelt worden, die nun weiter bearbeitet werden sollen. Über die Ergebnisse der ersten Entwurfswerkstatt und das anstehende Verfahren informiert das Stadtbauamt - dort liegen entsprechende Broschüren zur Einsicht bereit. Ansprechpartner ist Jürgen Scheil aus der Planungsabteilung, Telefon 04841/666640.

Die "Bürgernahe Entwurfswerkstatt" ist laut Pressemitteilung der Stadt ein bewährtes Konzept, um Transparenz und Partizipation in der Freiraumgestaltung zu erhöhen. Dazu wird das beauftragte Planungsbüro IPG (Institut für Partizipatives Gestalten) mit Sitz in Huntlosen ein temporäres "gläsernes" Büro im ersten Obergeschoss des Speichers einrichten. In der Hafenstraße 17 wird das Planerteam vom 4. bis zum 8. Juni täglich an der Gestaltung der Dockkoogspitze arbeiten. Ein öffentlicher Teil des Tages ermöglicht es allen Interessierten, den Profis während der Arbeit über die Schulter zu schauen und sich einzubringen.

Die tägliche Öffnung der Entwurfswerkstatt ist als offener Termin zu verstehen, den alle Interessierten wahrnehmen können. Von 17.30 bis etwa 19 Uhr stellt das Planerteam jeweils sein Tageswerk vor, bespricht die Ergebnisse und nächste Schritte. Anregungen werden aufgenommen, Fragen beantwortet - so kann jeder den Entwurfsprozess kontinuierlich und transparent miterleben. Gleichzeitig können alle Mitwirkenden ihre eigenen Ideen kommunizieren und zur Diskussion stellen, die dann wiederum als Anregung für die weitere Arbeit dienen. Ziel der "Bürgernahen Entwurfswerkstatt" ist es, in dieser Zeit vor Ort die Grundpfeiler des Entwurfs festzulegen, der im Nachgang professionell aufbereitet wird. Der fertige Entwurf wird dann öffentlich vorgestellt.

Parallel dazu zeigt die Bürgerinitiative "Kein Ferien-Resort im Dockkoog" eine Dia-Schau mit historischen und aktuellen Aufnahmen vom Dockkoog beziehungsweise von der Dockkoogspitze. Darüber hinaus beteiligt sich die Bürgerinitiative am Begleitprogramm der Veranstaltung in Form eines Kreativ-Projekts mit Husumer Schülern, deren Arbeiten ab Mittwoch, 5. Juni, 17.30 Uhr, öffentlich im Speicher ausgestellt werden. Am Sonnabend gibt es im Rahmen der Abschluss-Veranstaltung mit Bürgermeister Uwe Schmitz eine weitere Möglichkeit, die Arbeiten der Schüler zur Entwicklung des Dockkoogs zu besichtigen.

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