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Campingplatz in St. Peter-Ording : Die vierte Generation steht schon bereit

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Vor 60 Jahren hat sich das „Rosen-Camp“ durch einen Zufall gegründet – seitdem hat sich einiges getan. Viele Stammgäste sind der Betreiber-Familie Kniese aber immer treu geblieben.

Er ist der älteste Campingplatz im Nordsee-Heilbad St. Peter-Ording: Gegründet wurde das „Rosen-Camp“ 1955. Den Namen hat der Platz den Blumen zu verdanken, die das Stückchen Erde direkt hinter dem Nordseedeich im Ortsteil Böhl zieren. Dass der Familienbetrieb mit seinen 140 Stellplätzen Zukunft hat, ist für die Chefs des Hauses keine Frage. „Bei uns steht schon die vierte Generation in den Startlöchern“, verraten Marion und Torsten Kniese. Sie hatten den Betrieb 1997 von Ingeborg und Friedrich Kniese, den Eltern von Marion Kniese, übernommen.

Die jungen künftigen Nachfolger René Kniese (23) und dessen Lebensgefährtin Anna Ehrlich (22), sind sich sicher, dass sie das Unternehmen weiterhin erfolgreich und im Sinne ihrer Gäste führen werden. „Camping liegt voll im Trend. Der Platz ist durchweg ausgebucht“, weiß René Kniese. Seine Partnerin arbeitet bereits stundenweise im Betrieb seiner Eltern mit. Unterstützt werden sie außerdem seit drei Jahren von Kerstin Gayda.

Angefangen hatte die Erfolgsgeschichte im Mai 1955. Damals war ein Ehepaar auf der Suche nach einem Zeltplatz für die Nacht. Sie fragten bei Friedrich Kniese an. Der willigte ein, und die Urlauber campierten inmitten weidender Kühe auf einer Wiese. Im Jahr darauf brachten sie Freunde mit. In diesem Moment wurde die Idee geboren, einen Campingplatz an Ort und Stelle zu eröffnen. Rasch expandierte der Betrieb.

Stammgäste blieben der Familie Kniese bis heute treu. „Wir legen besonderen Wert auf familiäres Ambiete“, so Marion Kniese. Zu den Stammgästen der ersten Stunde gehört Monika Maack aus Tornesch. Sie komme von Beginn an und schätze den geschützten Platz mit den lauschigen Rosenecken, die Ruhe, die individuelle Betreuung rund um die Uhr – und nicht zuletzt, dass sie sozusagen zur Familie gehöre. Anfangs habe es einfache Plumpsklos gegeben. Heute sind die sanitären Anlagen modern, für alle Altersklassen nutzbar und barrierefrei hergerichtet worden. „Das Rosen-Camp ist meine zweite Heimat geworden“, sagt sie.

Zum Jubiläum spendeten Marion und Torsten Kniese 1200 Euro für gute Zwecke. Über je 600 Euro freuten sich Gemeindewehrführer Norbert Bies von der Freiwilligen Feuerwehr St. Peter-Ording, und Johann Stauch, Vorsitzender des DLRG-Ortsverbandes. „Wir werden das Geld für neue Bekleidung ausgeben. Das wollen wir der Kommune von der Hand halten“, sagte Bies. Stauch möchte es für die Anschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges verbuchen.

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