Zwei Chöre – zwei Gemeinsame Konzerte : Die vielen Facetten der Chormusik

Voller Vorfreude: Der Chor Paeda Vocale mit seinem Leiter Wolfram Kuster (im Vordergrund).
Voller Vorfreude: Der Chor Paeda Vocale mit seinem Leiter Wolfram Kuster (im Vordergrund).

Die Mitglieder der Chöre Musikuss und Paeda Vocale wollen ihr Publikum mit zwei gemeinsamen Auftritten in Niebüll und Mildstedt begeistern.

shz.de von
31. Mai 2018, 13:00 Uhr

Doppelter Doppelpack: Die Chöre Musikuss und Paeda Vocale geben Mitte Juni gleich zwei Mal gemeinsam ihre Visitenkarten ab – am Sonnabend (16.) ab 18 Uhr in der Christuskirche in Niebüll und am Sonntag (17.) ab 10 Uhr in der Mildstedter Lamberti-Kirche.

Nach der Auflösung des Kirchenchores in Bredstedt vor sechs Jahren suchten die Mitglieder nach einer neuen musikalischen Heimat. Einige von ihnen fanden sich bei Chorleiter Heinz-Ulrich Meyer-Petersen zusammen und gründeten den Chor Musikuss, dem sich auch Sänger aus dem Raum Husum anschlossen. Die bunt gemischte Truppe traf sich in den ersten beiden Jahren zu den Proben abwechselnd reihum bei den Mitgliedern. Inzwischen hat die Größe des Chores die Wohnzimmer-Akustik gesprengt: Seit etwa vier Jahren kommt er montags von 20 bis 21.30 Uhr im Breklumer Lutherhof zusammen. Kantor und Organist i. R. Jürgen Henschen unterstützt den Chor als Korrepetitor und Stimmbildnerin Angelika Henschen bringt ihre beruflichen Erfahrungen in der Popmusik als Profi-Sängerin mit ein. Das ermöglicht es dem Chor mit seiner Altersspanne von 19 bis 70 Jahren, zwischen Barock und Rock zahlreiche Stilrichtungen auszuprobieren.

Paeda Vocale wurde 1993 in Bad Godesberg vom jetzigen Leiter Wolfram Kuster mit dem Ziel gegründet, anspruchsvolle Chormusik mit dem Schwerpunkt A-cappella-Gesang aufzuführen. Inhaltlich spannt der Kammerchor den Bogen von geistlicher Musik bis zum Jazz. Besonderen Wert legt man dabei immer wieder darauf, sein Repertoire auf Werke auszurichten, die sich nicht so häufig in Konzerten wiederfinden.

Für die Auftritte in Niebüll und Mildstedt ist ein buntes Programm vorgesehen: kirchliche Musik unter anderem von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Heinrich Schütz und den Zeitgenossen Steve Dobrogosz und John Rutter, dann einige französische Volkslieder und modernere schwedische Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert. Schließlich darf sich das geneigte Publikum auch noch auf Jazz-Kompositionen von Johannes Matthias Michel (Jazz-Motette) und Mac Huff (Chattanooga Choo Choo) freuen.

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