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Weltcup am Ordinger Strand : Die Super-Show der besten Kitesurfer

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Am Ordinger Strand kämpft die Weltelite vom 21. bis 30. August um Preisgelder und Weltranglistenpunkte. Dem Publikum werden nicht nur jede Menge sportliche Höhepunkte geboten.

Man nehme die besten nationalen und internationalen Kitesurfer und lasse sie an einem der schönsten Nordsee-Strände in ihrem (nassen) Element sein. Herauskommt das größte Kitesurf-Event der Welt in atemberaubender Kulisse. Die Rede ist vom Pringles Kitesurf World Cup, der von Freitag, 21. August, bis Sonntag, 30. August, mehr als 200.000 Schaulustige in seinen Bann zieht. Beim einzigen Zwischenstopp der offiziellen Virgin Kitesurf World Championships (VKWC) World Tour auf deutschem Boden kämpft die Weltelite zehn Tage lang in spektakulären Contests um Preisgelder und richtungsweisende Weltranglisten-Punkte.

Insgesamt umfassen die VKWC zehn Veranstaltungen dieser Art auf der ganzen Welt. Dabei werden die Kitesurfer bei jedem World Cup nach einem von der Platzierung abhängigen Punktesystem bewertet. Am Ende der Saison steht als Weltmeister fest, wer die höchste Gesamtpunktzahl erreicht hat. Die Kitesurfer können dabei in den Kategorien Freestyle, Slalom, Big Air und Wave antreten. In St. Peter-Ording werden die Disziplinen Freestyle und Slalom ausgetragen.

Im Freestyle geht es darum, die Richter mit waghalsigen Sprüngen und Tricks zu beeindrucken. In dieser Disziplin ist der Kreativität der Sportler keine Grenzen gesetzt. Beim Slalom fahren die Kiter einen abgesteckten Bojenkurs, der je nach Windrichtung angepasst wird. Wie bei jedem Rennen geht es darum, als Erster ins Ziel zu fahren.

Der dreifache Europameister Mario Rodwald aus Rendsburg bereitet sich nach einer schweren Verletzung intensiv auf das Comeback an seinem Home-Spot vor. Die Hamburgerin Sabrina Lutz nutzt ebenfalls jede freie Minute, um für den Höhepunkt der Kitesurf-Saison zu trainieren und auf den Punkt topfit zu sein. Auch die internationalen Spitzenfahrer sind für das Wassersport-Highlight im Nordseebad voll motiviert, „denn der World Cup in St. Peter-Ording ist das größte Event auf der Tour und deshalb bringt der Sieg hier auch das meiste Prestige“, erklärt Freestyle-Champion und Titelverteidigerin Karolina Winkowska aus Polen.

Der Pringles Kitesurf World Cup bietet jedoch nicht nur sportliche Höhepunkte. Das knapp 27.000 Quadratmeter große Areal gibt noch einiges mehr her. So wird extra für die Besucher der größte temporäre Beach Club Europas eingerichtet, in dem sich in entspannter Atmosphäre den Klängen des eigens für den World Cup ins Leben gerufenen Event-Radios lauschen lässt. Wer Hunger bekommt, ist in der Foodcorner bestens bedient – dort sind unter anderem Pommes, Würstchen, Burger, Pizza, Fisch oder Thai-Nudeln erhältlich. Daneben gibt es zahlreiche weitere Stände und Pop-Up-Stores, in denen nach Herzenzlust geshoppt werden kann. Abends erwartet die Besucher ein abwechlungsreiches Musikprogramm, das zum Feiern und Fachsimpeln einlädt.

Um eine solche Mega-Veranstaltung künftig weiter ausrichten zu können, sind einige Spielregeln zu beachten – denn am Ordinger Strand steht die Natur im Mittelpunkt. Event-Gelände und Contest-Area liegen mitten im Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer, einem von der Unesco ausgezeichneten Schutzraum. Um dort ein Großereignis wie den Pringles Kitesurf World Cup über die Bühne gehen zu lassen, ist der sensible Umgang mit der Umwelt aller Beteiligten besonders wichtig. Den Besuchern sei deshalb sehr ans Herz gelegt, sich an die Bestimmungen des Landesnaturschutzgesetzes zu halten. Dazu gehört auch das absolute Übernachtungsverbot am Strand.

Zu Saisonbeginn nahmen 38 Männer und 15 Frauen an der ersten Qualifikation in Marokko teil. Die veranstaltende Agentur Act Agency aus Hamburg geht davon aus, dass diese Zahl am Ordinger Strand – allein wegen der vielen deutschen Starter – getoppt wird.

Mindestens einen Tag haben die Organisatoren für die Qualifikationsläufe veranschlagt, bei denen engagierte Amateur-Kitesurfer auf gestandene Profis treffen. Dabei kommen die Zuschauer schon voll auf ihre Kosten, denn die Leistungsdichte im Kitesurfen ist auf internationaler Ebene extrem hoch. Die Besucher können sich also bereits in der Vorrunde auf ein wahres Trick-Feuerwerk freuen, das danach im Hauptfeld von der absoluten Weltspitze fortgesetzt wird.

Wer es nicht ins Hauptfeld geschafft hat, kann sich bei Top-Stars wie Weltmeister Christophe Tack aus Belgien oder den letztjährigen Siegern von St. Peter-Ording, Aaron Hadlow aus Großbritannien oder der Polin Karolina Winkowska, ein paar Tricks und Moves abschauen.

Der Eintritt ist frei, lediglich eine Gästekarte ist zum Betreten des Strandes nötig. Alle Infos zum Kitesurf World Cup sind im Internet unter www.kitesurfworldcup.de zu finden.

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erstellt am 14.Aug.2015 | 16:00 Uhr

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