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Abi-Projekt mit Stil : Die Prohibition muss noch warten

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die 20er-Jahre Amerikas wollen Berufsschüler in Husum aufleben lassen. Für ihr in diesem Stil geplantes Abi-Buch erhoffen sie sich jetzt Unterstützung.

Glanz, Glamour und die Prohibition der 1920er-Jahre: Nichts Geringeres als den Geist dieser schillernden Epoche amerikanischer Geschichte will der 13. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums Husum einfangen. Die Schüler haben sich dieses Ziel für ihre Abi-Zeitung, der Vorstellung des gesamten Abitur-Jahrgangs 2015, vorgenommen. In Anlehnung an die Prohibition (das einst landesweit verhängte Verbot, Alkohol zu verkaufen, herzustellen und zu transportieren) heißt das Projekt „ProABIition – 13 Jahre zittrige Hände, doch jeder Schrecken hat ein Ende“.

Unter diesem ausdrucksstarken Motto soll nun ein Buch konzipiert werden, das sich qualitativ mit dem der Hermann-Tast-Schule und der Theodor-Storm-Schule messen kann. Ein äußerst ambitioniertes Vorhaben, da die Abi-Zeitung der TSS erst kürzlich als Deutschlands beste ausgezeichnet wurde. Der Eifer ist jedenfalls geweckt: „Oldtimer, Smoking, Tommy Gun und schwungvoller Jazz“, schwärmen die Verantwortlichen des Abi-Komitees um Joshua Schwinn, Marius Gdaniec und Thore Ziebell: „Es ist eine Schatztruhe an Möglichkeiten!“

Die Köpfe haben schon ordentlich geraucht und das Design ist erstellt. Doch nun ist der Elan der freiwillig tätig werdenden Schüler erst einmal jäh gebremst. Denn im Gegensatz zu den anderen Gymnasien mangelt es dem Komitee an Unterstützung und Zeit, trifft man sich doch meist nach Unterrichtsschluss.

Weiter getrübt wird die Euphorie durch eine bescheidene finanzielle Ausstattung, mit der das kreative Projekt im Moment zum Scheitern verurteilt ist. Vor diesem Hintergrund wenden sich die angehenden Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums nun an die Öffentlichkeit und die Unternehmen aus Husum und Umgebung: Gesucht wird nach Sponsoren, die willens sind, den schillernden Glanz und Glamour der 20er-Jahre nach Nordfriesland zu bringen – indem sie das Projekt unterstützen.

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erstellt am 28.Nov.2014 | 13:00 Uhr

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