Zweite Papierboot-Regatta : Die Papprenner sind wieder am Start

Wenn die kleinen Paddler auf die Strecke gehen, ist das auf jeden Fall ein Zuschauermagnet.
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Wenn die kleinen Paddler auf die Strecke gehen, ist das auf jeden Fall ein Zuschauermagnet.

Teilnehmer gesucht: Am Hafentage-Sonntag steigt die zweite Husumer Papierboot-Regatta. Der Schiffsbau sollte schnell beginnen, denn es dauert erfahrungsgemäß lange, bis die Lagen aus Pappe und Leim wasserdicht sind.

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11. Juni 2014, 12:00 Uhr

Sie war einer der Höhepunkte der Hafentage 2013 und erfährt nun die erste Neuauflage: die von den Husumer Nachrichten präsentierte und vom Husumer Segel-Verein von 1928 durchgeführte Papierboot-Regatta, die im vergangenen Jahr von Kai Haunstein und Leif Kreutzfeld gewonnen wurde. Die außer Konkurrenz gestartete Verlagshausleiterin unserer Zeitung, Verena Zietz, die gleich beim Einsteigen kopfüber in den Hafen gefallen war, sieht übrigens von einer erneuten Teilnahme ab.

Während der diesjährigen Hafentage, die vom 6. bis 10. August wieder Tausende Besucher anlocken werden, wird sich der Außenhafen am Abschluss-Sonntag ab 13.30 Uhr wieder in eine Rennstrecke der besonderen Art verwandeln – nämlich für Boote, die ausschließlich aus Papier, Pappe und Kleister gebaut sind und mindestens einen Menschen als Besatzung haben. Es dürfen auch gerne mehr sein, wenn das Fahrzeug entsprechend groß gebaut wird, nach oben gibt es keine Begrenzung. Hier greifen allerdings schon wegen des Baumaterials schnell technische Grenzen, denn aus den erlaubten Materialien ein Boot stabil, wasserdicht und tragfähig zu machen, ist erfahrungsgemäß nicht so einfach.

Der Antrieb erfolgt mittels eines Stechpaddels, so lange sich das Schiffchen über Wasser hält, und Preise gibt es für die längste Fahrt oder die schnellste Zeit, falls es mehrere Boote ins Ziel schaffen, die beste und schönste Konstruktion und natürlich für den spektakulärsten Untergang. Als Preise winken Pokale und Gutschein-Tickets vom Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) für verschiedene Veranstaltungen. Zudem gibt es Hafentage-Handtücher und -T-Shirts für alle Teilnehmer.

Gesucht werden jetzt Familien, die als Teams gegeneinander antreten. Wobei in den Booten nur Kinder erlaubt sind, die mindestens sieben Jahre alt sein dürfen. Den Erwachsenen ist der Platz im Schiff verwehrt, sie müssen sich auf den Bau der Gefährte beschränken. Der sollte jetzt rasch beginnen, denn erfahrungsgemäß wird das Boot um so wasserdichter, je mehr Lagen Papier und Kleister den Rumpf bilden. Und diese Lagen wollen einzeln trocknen, was Zeit kostet. Große Pappkartons als Basis für das Schiffchen gibt es zum Beispiel bei Fahrrad- und Fernsehhändlern, und Kühlschränke oder Herde werden ebenfalls in großen Verpackungen geliefert. Natürlich sollte jeder der kleinen Bootsfahrer zur Sicherheit eine Schwimmweste tragen – wer keine hat, kann notfalls beim Segel-Verein eine ausleihen.

Potenzielle Teilnehmer sollten sich schnell entscheiden und möglichst bald im Kunden-Center der Husumer Nachrichten, Markt 23, anmelden. Das geht auch telefonisch unter 04841/89650 oder per E-Mail an anzeigen.husum@ shz.de. Benötigt werden neben einer E-Mail-Kontaktadresse und Telefonnummer das Alter und die Anzahl der Teilnehmer. Eine Gebühr wird nicht erhoben.

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