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Nordstrand : „Die Musiktage sind ein Selbstgänger“

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Am Montag beginnen das zehnte Nordstrander Festival. Bis August werden an fünf Abenden Beat, Rock, Soul, Folk und Oldies zu hören sein.

Bereits in die zehnte Runde gehen die Nordstrander Musiktage. Ab Montag (17.) starten sie an fünf Abenden – immer montags – an drei Orten des Eilandes, auf jeweils drei Bühnen, eine davon drinnen. Damit knüpft Organisator Jürgen Pöthau mit seinem Team an die Erfolge der Vorjahre an. „Die Musiktage sind ein Selbstgänger geworden“, sagt er. „Sie bieten den Bands eine Plattform. Ich bekomme immer wieder Anfragen von Musikern aus Deutschland und Europa. Viele stehen auf der Warteliste.“ Pöthau selbst freut sich auf zwei besondere Highlights, nämlich die Auftritte von Blues-Man Frank Plagge sowie „The Greyhounds“.

Der Startschuss fällt am Montag (17.) im Ortsteil Herrendeich und dort im Schulweg. Dem Jubiläum geschuldet wird der Eröffnungsabend diesmal schon um 19 Uhr beginnen und um 23 Uhr enden. Die weiteren Konzerte laufen – wie gewohnt – von 20 bis 22 Uhr. Den Auftakt machen „The Dandys“ auf der Hauptbühne vor der Kurverwaltung mit ihrem Programm „Remember the Beat“. Vor der Strandkorbhalle werden „Four4Soul“ mit Retro-Hippie-Soul die Stimmung anheizen sowie im Theatersaal der Schule „Tom the Crow“ mit kraftvollem Blues.

Eine Woche später (24.) steht der Süderhafen im Mittelpunkt. „Dance on“, eine Coverband der legendären „Shadows“, werden vor der Halle der ehemaligen Raiffeisen HaGe aufspielen. Auf der Bühne des Watt’n Grill möchten „In2Parts“ mit schönen Stimmen und vielen Instrumenten verzaubern. „Marcator“ nennt sich der Solist Jürgen Petersen, der vor der „Engel-Mühle“ auftritt, bei schlechtem Wetter drinnen.

„Willy & the Helpers, eine Band aus dem Hamburger Raum, will am Montag (31.) auf der Bühne vor dem Schwimmbad mit Rock`n Roll und Oldies einheizen. „Tone Fish“ sind mit Folkmusik auf der Liegewiese im Kurzentrum dabei. „Markus B“ stellt im Kurmittelhaus seine neue CD „Paths of Love“ vor. Den vierten Abend (7. August) gibt es vor der ehemaligen Raiffeisen HaGe Irish Folkrock vom Feinsten mit der Band „Nuthouse Flowers“. Frank Plagge wird auf der Bühne vor dem „Watt’n Grill“ aufspielen. „Miss Lee“ nennt sich Andrea von Rehm. Sie spielt und singt vor der Mühle Rock-Cover-Stücke. Rockabilly-Schlussakzente setzen am (14.) „The Greyhounds“ auf der Bühne vor der Kurverwaltung. Die Gruppe tritt übrigens in neuer Besetzung auf, verstärkt durch den Gitarristen Marius de Mestré, einst Mitglied in der Band des verstorbenen Rio Reiser „Ton, Steine, Scherben“. Mit Rock und Pop möchten „Peter Ray & Jamie Hill“ vor der Strandkorbhalle für gute Laune sorgen. „Trilogy of Voice“ setzen im Theatersaal auf Irish Folk.

Die Flyer sind erneut von den Damen der Kurverwaltung Nordstrand entworfen worden. Die Nord-Ostsee-Sparkasse (NOSPA) ist – sie war von Anfang an dabei – Hauptsponsorin. „Wir unterstützen gern kulturelle Veranstaltungen“, erklärte Regionaldirektor Jan Otzen. „Die Nordstrander Musiktage sind zum Highlight für Einheimische und Gäste geworden. Es ist immer sehr familiär hier.“ Er könne zwar noch keine Zusagen für die Zukunft machen, doch ein positives Signal setzen. Die Veranstaltung habe es aufgrund der erlangten Bedeutung in der Region verdient, weiter gefördert zu werden.

„Ohne Sponsoren geht es nicht. Dafür sind wir dankbar“, sagt Bürgermeister Werner-Peter Paulsen. Er freue sich, dass das Event so gut angenommen wird. Gemeinde und Kurverwaltung unterstützen einmal mehr auch mit Frauen- und Manpower. Etwa 12.000 Gäste wurden in den vergangenen neun Jahren an insgesamt 50 Abenden gezählt, informierte Regina Reuß, Chefin der Kurverwaltung.Viele Gäste fragten alljährlich nach, wann denn wieder die Musiktage stattfinden. Großer Dank gebühre allen Gastronomen, die sich jedes Mal zur Verfügung stellen, um das leibliche Wohl sicherzustellen. Stellvertretend nennt sie Silke Empen, die mit ihrem Team die Verköstigung der Musiker sponsert. Schließlich gehe es auch ohne den Veranstalter nicht. Nur durch seine Connection zu vielen Bands sei das Event möglich. Lob kommt von Jürgen Pöthau für die Mithilfe durch die Mitarbeiterinnen der Kurverwaltung und das tatkräftige Engagement der Bauhofmitarbeiter. Für die Technik ist erneut die Mannschaft vom Musikhaus Husum zuständig. Auch das habe sich herumgesprochen, denn gutes Abmischen sei das Wichtigste.

www.nordstrand.de

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