zur Navigation springen
Husumer Nachrichten

21. August 2017 | 06:38 Uhr

Neubau : Die Mensa ist der neue Mittelpunkt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Kiosk und das Mittagsangebot in der neu gebauten Mensa der Mildstedter Gemeinschaftsschule werden von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen.

Einmal Mensa, immer Mensa: Ausschussmitgliedern, Gemeindevertretern und den zahlreich teilnehmenden Zuhörern gefiel der neue Sitzungsort in der Gemeinschaftsschule gut. Einen entsprechenden Antrag, die Zusammenkünfte des Schul- und Sportausschusses dort künftig immer stattfinden zu lassen, stellte Mildstedts stellvertretende Bürgermeisterin Telse Jacobsen (CDU) 70 Minuten nach Sitzungsbeginn. Der Vorsitzende Alfred Wittern (AWM) sah nach einem Blick in die Runde „geschlossene Zustimmung für dieses Anliegen“. Zuvor hatte Schulleiter Stefan Knoll signalisiert, „die Zusammenkünfte mit Wasser, Kakao, und Kaffee in verschiedenen Variationen zu verschönern“.

Gerade neu herausgekommen ist eine Schulbroschüre. Die Einrichtung darf mit Auszeichnungen wie „Zukunftsschule.SH. Heute etwas für morgen bewegen“ und „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ punkten. Entsprechend groß ist der Zulauf: Derzeit wird die Einrichtung von 657 Schulkindern besucht – 237 davon entfallen auf den Grundschulteil und 420 auf die Sekundarstufe. Viele Veranstaltungen haben stattgefunden – unter anderem die Zirkusprojektwochen, der Lauftag oder Schnuppertage mit den Beruflichen Schulen des Kreises Nordfriesland. Abgeschlossen sind die Brandschutzmaßnahmen, die im Nachschlag seitens der Gemeinde als Schulträgerin noch einmal einen hohen fünfstelligen Betrag gefordert hatten.

Demnächst stehen die Abschlussprüfungen bevor, dann feiern die Schüler am 1. Juli feiern ihr großes Kinderfest, am 15. Juli folgt die feierliche Entlassung der Zehntklässler mit Abschlussball. Bis jetzt liegen auch schon vielversprechende Anmeldezahlen für das neue Schuljahr vor: 68 Erstklässler und 76 Schüler für die 5. Klassen. „Wir haben mehr Anmeldungen als ein Gymnasium und eine Gemeinschaftsschule in Husum“, freute sich der Schulleiter.

Dann zur neuen 1,5 Millionen Euro teuren Mensa: „Sie ist ein Lebensmittelpunkt der Schülerschaft geworden. Ich bin erstaunt, wie ruhig es ist, wenn wir hier 250 Schüler in der Pause in der Mensa haben. Viele nehmen am Mittagessen teil, daneben läuft auch der Kioskbetrieb toll.“ Signal von Gemeindevertreter Günter Jacobsen (FDP): „Wir freuen uns, dass die Mensa so sehr gut angenommen wird.“ Schulelternbeirats-Vorsitzende und Vorstandsmitglied im Schulförderverein Kirsten Clausen gab allerdings zu bedenken: „ Wir bräuchten eine hauptamtliche Kraft in der Küche – bisher leistet Tanja Harmel das alles ehrenamtlich.“ Schulleiter Stefan Knoll: „Ein Ausfall von ihr stellt unsere Schule mit ihren fast 700 Schülern vor große Probleme. Bei kurzfristigen Ausfällen backen Schulhausmeister Jörg Markussen und ich Croissants. Aber bei einem längerfristigen Ausfall ?“ Vorsitzender Alfred Wittern signalisierte: „Ich werde das im Gemeinderat vortragen.“ Eine Zuhörerin berichtete, dass derzeit 17 Eltern und Großeltern bei der Essenausgabe helfen. Zur Nutzungsordnung sagte der Vorsitzende: „Die Mensa steht allen Vereinen und Organisationen, die dem Gemeinwohl dienen, kostenfrei zur Verfügung.“

Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde die Tagesordnung erweitert. Diskutiert wurde über die Nachmittagsbetreuung. Dazu Günter Jacobsen: „Wir haben gesagt, die Schulkinder sollen nachmittags in der Schule betreut werden, die Kindergartenkinder im Kindergarten.“ Edda Westphalen-Jessen (CDU) erkundigte sich nach der Betreuung in Ferienzeiten – der Schulleiter sagte dazu: „25 interessierte Eltern wurden angeschrieben, lediglich drei Kinder kamen.“ Diskutiert werden soll in der nächsten Gemeinderatssitzung am 19. Mai. In ihrem Bericht wies Vizebürgermeisterin Telse Jacobsen unter anderem hierauf hin: Der Kaufvertrag über das von der Gemeinde erworbene Bauerwartungsland ist mit den Eigentümern geschlossen. Nach wie vor gehen in Mildstedt viele Anfragen nach Baugrundstücken ein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen