Erweiterungen in Breklum : Die Kita und das Möbelhaus wachsen

Das Breklumer Möbelhaus Jessen will den Gebäudeteil links im Bild auf drei Etagen aufstocken.
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Das Breklumer Möbelhaus Jessen will den Gebäudeteil links im Bild auf drei Etagen aufstocken.

Der Gemeinderat votiert für eine Vergrößerung der geplanten Kita-Erweiterung. Insbesondere für die Krippe steigt die Nachfrage. Auch Möbel Jessen baut an – und bekommt etwa 8000 Quadratmeter mehr Fläche.

shz.de von
16. Juli 2015, 14:30 Uhr

Mehrere Weichen wurden gestellt. Der Gemeinderat votierte in seiner jüngsten Sitzung für eine Änderung zur Erweiterung hinsichtlich des Anbaues an den Evangelischen Kindergarten in der Küsterstraße. Statt einer ursprünglich vor einem Jahr geplanten Erweiterung für die Installation einer Krippe um 56,29 Quadratmeter sollen nun 90,62 Quadratmeter Fläche angebaut werden. Auf die Kommune würde bei voraussichtlichen Baukosten von gerundet 216.000 Euro ein Kostenanteil von voraussichtlich 120.000 Euro zukommen. Fördermittel sind dabei schon berücksichtigt, auch die Anteile der Gemeinde Sönnebüll mit 7000 Euro sowie der Kirchengemeindeanteil von ebenfalls 7000 Euro. „Das läge im Rahmen“, erläuterte Bürgermeister Heinrich Bahnsen. Der Grund für die Aufstockung ist die starke Nachfrage, insbesondere im Krippenbereich. So kann neben besagtem Bereich mit Platz für zehn unter Dreijährige noch ein weiterer Raum entstehen.

Ferner segnete das Gremium den Aufstellungsbeschluss zur dritten Änderung des Bebauungsplanes Nr. 7 ab: Das Breklumer Möbelhaus Jessen soll demnächst um- und ausgebaut werden. Zuvor war die Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgt. Weder Bürger noch die Träger Öffentlicher Belange hatten Einwendungen erhoben. „Das Möbelhaus soll zwischen der Husumer Straße und dem Bahndamm in Richtung Osten, also Bahndamm, erweitert werden“, so der Gemeindechef.

Die Verkaufsfläche soll von 12.800 auf rund 21.000 Quadratmeter erweitert werden. Der linke Gebäudeteil (von der Hauptstraße aus gesehen) soll auf drei Geschosse aufgestockt werden. Das Café soll statt 120 eine Fläche von 300 Quadratmetern erhalten und auch der Service-Bereich des Bankinstitutes wird größer. Zudem sollen davor weitere Parkplätze entstehen. „Wir können froh sein, dass das örtliche Unternehmen weiter expandieren will“, erklärte Gremiumsmitglied Bernhard Schweger.

Schließlich ließ sich der Vorsitzende des Umwelt-, Flur- und Wegeausschusses, Ernst-Georg Nommsen, die in der kürzlichen Sitzung gefällten Empfehlungsbeschlüsse (wir berichteten) jeweils einstimmig absegnen. So soll durch Installation von Rasengittersteinen auf dem Seitenstreifen der Bredstedter Straße Abhilfe gegen die immer wieder neu entstehenden tiefen Löcher geschaffen werden. Die im Breklumer Koogsweg einmal mehr verschlissene Asphaltdecke soll wie alljährlich saniert werden. Mit Kosten in Höhe von rund 1000 Euro wird gerechnet. Auch die beiden Gefahrenpunkte, die auf die Nutzer des Radweges zwischen Sönnebüll und Breklum warten, werden behoben. Eine rote Markierung wird den die Einmündung zum Riddorfer Baugebiet querenden Weg besser für alle Verkehrsteilnehmer sichtbar machen, zudem soll der Rotdornbusch, der die freie Sicht behinderte, entfernt werden. Ferner soll die – von Sönnebüll aus gesehen – scharfe und enge Rechtskurve in Höhe des Sportparks durch Abtragen eines Teils vom Wall entschärft werden.









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