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Husumer Krokusblüte im Anmarsch : Die ersten Frühlingsboten sind da

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ein Blick in den Schlosspark macht Hoffnung, dass die Husumer ihr Krokusblütenfest diesmal nicht – wie im Vorjahr – später als geplant feiern müssen. Die ersten Vorboten des lilafarbenen Blütenwunders sprießen bereits.

Die beiden Teamleiter des Kommunalen Service-Betriebes Husum (KSH) waren auf einer ganz anderen Baustelle unterwegs, als sie gestern die „Alle-Jahre-wieder-Frage“ ereilte. „Wir sind gerade am Dockkoog und schauen uns den großen Badesteg an. Dem hat Sturmtief ,Christian‘ ordentlich zugesetzt – und eh man sich versieht, ist ja schon wieder Badesaison“, sagten Thomas Leißner und Dirk Dibbern schmunzelnd. Doch vor der Badesaison kommt noch die Krokusblüte – und das dazugehörige Fest.

Im vergangenen Jahr mussten die Feierlichkeiten rund um das alljährliche Naturwunder im Schlossgarten erstmals in ihrer 17-jährigen Geschichte verlegt werden. Weil es keine Krokusse gab. Die waren selbst zwei Wochen vor Eröffnung des bunten Reigens noch immer unter einer tiefen Schneedecke begraben.

In diesem Jahr sieht es anders aus. Diesmal haben wir es mit einem ausgesprochen milden Winter zu tun, und das „merken“ natürlich auch die Krokusse. Kein Wunder also, dass unser Fotograf gestern bereits drei, vier Krokus-Köpfe aus dem Boden hat lugen sehen. Gleichwohl dämpft Dibbern die Erwartungen. Allem Enthusiasmus zum Trotz sei das natürlich noch keine Blüte, sagte er auf Nachfrage. Und bis zum Fest am 29. und 30. März gehen ja auch noch weitere fünf Wochen ins Land.

Gleichwohl sind die beiden Teamleiter zuversichtlich, dass es in diesem Jahr mal wieder eine Punktlandung geben könnte. Voraussetzung ist natürlich, dass das Wetter nicht umschlägt. „Wobei zwei kalte Wochen mit Schnee und Frost weder den Krokussen noch uns etwas ausmachen würden“, sagt Dibbern. Im Gegenteil: Im Augenblick sehe es so aus, als könnte das Fest mit dem Ende der Hochblüte zusammenfallen. „Doch wenn der Winter noch einmal zurückkehrt und die Krokusse zwischendurch noch einmal konserviert, ist der Schlossgarten Ende März vielleicht sogar noch voller Blüten.“

Ganz so üppig wie in den Vorjahren dürfte es allerdings so oder so nicht werden, sind sich die Experten einig. „Da hat schon „Christian“ für gesorgt. Tatsächlich war der KSH in den vergangenen Monaten damit beschäftigt, die Sturmschäden, die vor allem das Orkantief vom Oktober im Schlossgarten angerichtet hatte, zu beseitigen. „Um die Stubben herauszukriegen, haben wir teilweise mit schwerem Material arbeiten müssen“, erklären Leißner und Dibbern. „Und das wird natürlich an der einen oder anderen Stelle zu sehen sein. Mehr noch: Bis sämtliche Lücken geschlossen sind, dürften einige Jahre ins Land gehen“, sagt Dibbern.

Dessen ungeachtet soll Ende März Krokusblütenfest gefeiert werden – mit allem, was dazu gehört: von der Proklamation der Krokusblütenkönigin, die traditionell am Sonnabend, 29. März, ab 11 Uhr steigt, bis hin zum verkaufsoffenen Sonntag am 30. März, der von 12 bis 17 Uhr zum Shoppen einlädt.

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erstellt am 19.Feb.2014 | 13:00 Uhr

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