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Treffpunkt für Petrijünger : Die Chefin selbst darf noch nicht angeln

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der beliebte Forellenhof in Wester-Ohrstedt bleibt ein Treffpunkt für Petrijünger. Drei kleine Seen und ein Kinderteich stehen für die Angler zur Verfügung. Nur die Chefin muss erst noch ihren Angelschein machen.

Mit den bereits seit Herbst vergangenen Jahres grassierenden Gerüchten um den Forellenhof in Wester-Ohrstedt ist nun endgültig Schluss. Mit dem Erwerb des mehrere Hektar großen Areals vor den Toren der Gemeinde, hat Tina Nehter klare Fakten geschaffen. „Wir werden den Forellenhof in bisheriger Form und unter den bekannten Bedingungen fortführen“, stellt die gelernte Bürokauffrau klar. Seit dem 15. Januar sind die Tore zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder durchgängig geöffnet.

Auf die Angler warten zwei große Teiche mit einer Größe von jeweils etwas über einem Hektar sowie ein Kinderteich mit gut 2000 Quadratmeter. Unterstützung bekommt Tina Nehter von Ralf Stenzel, einem Angler mit mehr als 30 jähriger Erfahrung. „Wenn es nötig ist, gebe ich den Gästen wertvolle Tipps und begleite sie anfangs beim Angeln, damit sich deren Chance auf einen guten Fang erhöhen.“ Was am Ende am Haken hängt, ist aber immer wieder eine Überraschung“, gibt Stenzel mit einem Schmunzeln zu verstehen.

Neben den begehrten Forellen können auch Karpfen, Zander, Aale sowie Welse aus den Teichen gezogen werden. Um vor den Toren Wester-Ohrstedts seinem Hobby nachgehen zu können, ist keine Mitgliedschaft oder Ähnliches erforderlich. „Wir sind kein Verein sondern ein gewerblicher Forellenhof“, erklärt Tina Nehter. „Bei uns ist jeder, der gerne angeln möchte, herzlich willkommen.“ Lediglich einen Fischereischein sollte er beim Antritt vorlegen, um eine Angelkarte zu erwerben. „Wie lange er hier bei uns verweilen will, und mit wie vielen Ruten er fischen möchte, das entscheidet der Gast selbst“, ergänzt Stenzel. Lediglich bei den Forellen gebe es aber eine Fangbegrenzung, fügt er noch schnell hinzu. Auch Schulklassen können entlang der drei Gewässer ihr Glück versuchen, für sie gibt es spezielle Angebote.

Derzeit werden noch einige Schönheitsreparaturen vorgenommen. Und rechtzeitig zur offiziellen Eröffnung und Saison soll auch der Angelshop fertig gestellt sein. „Hier kann Zubehör zum Fischen erworben werden“, so die Inhaberin. Und sie hat mit Unterstützung ihres Lebensgefährten noch viel vor. So sind Extra-Tage auch für Schulklassen vorgesehen. Bereits am vergangenen Sonnabend gab es eine kleine Eröffnungsfeier für Wester-Ohrstedt. Doch richtig losgehen soll es mit einer offiziellen Feier im März.

Der Angelhof ist für Tina Nehter absolutes Neuland. Bislang hatte sie sieben Jahre lang einen Campingplatz in Falshöft an der Geltinger Bucht verwaltet. „Vom Campingplatz zum Forellenhof ist natürlich eine Herausforderung“, sagt sie lachend. „Ralf Stenzel wird sich als erfahrener Angler um die Gäste kümmern, und ich bin für die Büroarbeiten zuständig.“ Doch eins fehlt ihr noch, gibt sie unumwunden zu. „Ich werde so schnell wie möglich meinen Anglerschein machen. Dann werde ich bei Sonnenaufgang vor der Haustür angeln gehen.“

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