Landesbetrieb mit 28 Standorten : Die Chefin der Küstenschützer

An den Tetrapoden vor Hörnum: Birgit Matelski (ganz vorn) mit 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz.
An den Tetrapoden vor Hörnum: Birgit Matelski (ganz vorn) mit 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz.

Birgit Matelski wird neue Direktorin des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz.

shz.de von
11. September 2018, 15:36 Uhr

Neue Spitze beim Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN.SH): Birgit Matelski übernimmt ab dem 15. September als Direktorin die Leitung des Landesbetriebs. Das Kieler Kabinett entschied sich dafür die bisherige Leiterin des Geschäftsbereiches „Gewässerkunde, Vorarbeiten Küstenschutz“ als neue Spitze der Landesoberbehörde einzusetzen. Birgit Matelski wird damit Chefin von rund 740 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 28 Standorten im Land sowie einem Jahresumsatz von zirka 110 Millionen Euro.

Matelski folgt auf Dr. Johannes Oelerich. Der hatte im Juli im Kieler Umweltministerium die Leitung der Abteilung Wasserwirtschaft sowie Meeres- und Küstenschutz als Nachfolger von Dietmar Wienholdt übernommen.

Die gebürtige Dithmarscherin ist auf ihre Aufgabe gut vorbereitet: Nach dem Studium des Bauingenieurwesens in Hannover mit dem Schwerpunkt Wasserwirtschaft arbeitete sie fünf Jahre in einem Berliner Ingenieurbüro an der Planung der Trinkwasserversorgung und Entwässerung der Hauptstadt und des Umlandes. Es zog sie jedoch zurück an die Küste, wo sie ein Referendariat im Geschäftsbereich des Kieler Umweltministeriums absolvierte und damit den Einstieg in den Landesdienst fand. Nach der Ausbildung war Birgit Matelski in den verschiedensten Bereichen der Wasserwirtschaft in den damaligen Staatlichen Umweltämtern in Schleswig, Itzehoe und Kiel und anschließend sechs Jahre im Umweltministerium tätig. 2011 wechselte die Diplom-Ingenieurin an den Betriebssitz des LKN nach Husum, wurde zunächst Fachbereichsleiterin und zwei Jahre später Geschäftsbereichsleiterin. Dort arbeitete sie in den vergangenen Jahren direkt mit ihrem Vorgänger Oelerich zusammen, der seit der Gründung des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz im Jahr 2008 dessen Direktor war.

„Es wird viel Neues auf mich zukommen, aber ich freue mich total auf die große Aufgabe, die Belange des Küsten- und Gewässerschutzes und des Nationalparks überzeugend zu vertreten“, sagt die 49-Jährige. Für den Einstieg will sie im Herbst an möglichst vielen Deichschauen teilnehmen, um die Aktionsfelder und die Akteure an den Küsten noch besser kennenzulernen.

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