Sozialverband : Die Aufgaben haben sich verändert

Jahresbericht der Frauenbeauftragten Ursula Peters.

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22. März 2013, 09:22 Uhr

Humptrup | "Gemeinsam statt einsam" lautet das Motto des Sozialverbandes (SoVD). Im 87 Mitglieder zählenden Ortsverband Humptrup-Uphusum wird es umgesetzt. Das ging aus dem Jahresbericht der Frauenbeauftragten Ursula Peters - sie verlas ihn stell vertretend für die erkrankte Vorstandsspitze - hervor. Es werden Fahrten und Ausflüge angeboten, zu Festen und Feiern eingeladen und die beliebten Lotto-Veranstaltungen organisiert. Wer seinen hohen Geburtstag oder sonstige Jubiläen feiert, kann sicher sein, dass er von seinem Verband nicht vergessen wird.

Carsten-Jakob Jensen, der als Kassenwart die Moderation der Versammlung übernommen hatte, nannte die Namen der langjährigen Mitglieder, die geehrt werden sollten aber, bis auf Gerda May, nicht an der Jahresversammlung teilnahmen. Hans-Christian Albertsen überreichte der Jubilarin Urkunde und Nadel des Verbandes für ihre 40-jährige Mitgliedschaft.

Das Jahresprogramm 2013 sieht Folgendes vor: Im Mai führt die Halbtagesfahrt an die Schlei. Im Juli ist ein Grillabend geplant. Im August geht die Tagesfahrt nach Fehmarn. Im Dezember steht die obligatorische Weihnachtsfeier auf dem Programm.

Der Bürgermeister der Gemeinde Humptrup, Andreas Heinsen, meldete sich dann zu Wort: "Wir in unseren Dörfern profitieren von den Vereinen und Verbänden, die viele Veranstaltungen über das Jahr verteilt anbieten." Er dankte Vorstand und Helfern des SoVD Ortsverbandes Humptrup-Uphusum auch im Namen seines Uphusumer Amtskollegen Helmut Stender. "Bürger setzen sich ehrenamtlich für ihre Mitbürger ein, das ist nicht selbstverständlich." Um das Vereinsleben zu fördern stelle Humptrup sein Gemeindehaus zur Verfügung.

Heinsen erinnerte an die Anfänge des Reichsbundes, der später in Sozialverband umbenannt wurde. Der Reichsbund kümmerte sich nach dem Zweiten Weltkrieg um Kriegsbeschädigte sowie Kriegerwitwen und ihre Kinder, die häufig mittellos dastanden. "Die Aufgaben haben sich mit der Zeit verlagert", so der Bürgermeister. Heute seien es häufig Menschen mit Behinderungen und Unfallopfer, die Hilfe beim SoVD finden. Es sei enorm wichtig, dass jüngere Vereinsmitglieder nachrücken, damit die Vereine nicht überaltern oder gar eingehen.

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