Eiderstedter Landschaftsringreiten : Der Reiter mit der sichersten Hand

Landschaftskönig Jan Sievers (l.) freut sich über den Sieg, rechts neben ihm Generalanführer Kay Hansen.
Landschaftskönig Jan Sievers (l.) freut sich über den Sieg, rechts neben ihm Generalanführer Kay Hansen.

Jan Sievers aus Witzwort holt sich zum dritten Mal in Folge den Königstitel beim Landschaftsringreiten in Tetenbüll.

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23. Juli 2018, 07:30 Uhr

Tetenbüll | Ein Hattrick gelang Jan Sievers aus Witzwort beim 72. Eiderstedter Landschaftsringreiten. Er gewann zum dritten Mal in Folge den Königstitel. „Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, weil es immer wieder etwas Außergewöhnliches ist,“ erklärte der 52-Jährige, der in den 30 Durchgängen 29 Ringe stach. Unter dem Applaus der zahlreichen Anwesenden und dem Jubel seiner Mannschaftskameraden gratulierten der Vorsitzende des Ringreiterbundes der Landschaft Eiderstedt, Reimer Hennings, dem Sieger und überreichte ihm Schärpen, Kette und Hut sowie dessen Pferd einen Lorbeerkranz als Halsschmuck. Zu den ersten Gratulanten gehörten der Vorsitzende des ausrichtenden Tetenbüller Ringreitervereins, Ralph Martens, und der Generalanführer Kay Hansen, der den Ablauf auf den zehn Bahnen gesteuert hatte.

Beide würdigten auch das faire Verhalten der 128 Reiter aus neun Vereinen und deren spannende Wettkämpfe. Sie dankten allen, die eine Woche ihren Feierabend für die Vorbereitung des Platzes geopfert hatten, den Helfern bei der Veranstaltung, wie der Feuerwehr Tetenbüll, dem Roten Kreuz Garding, Elke Louise Kösling und ihrem Team für die Versorgung der Aktiven und Gäste sowie Timo Wolf für die Beschallung. Dankbar erwähnten sie außerdem die Spenden aus der Region. Diese ermöglichten, beim abendlichen Festball nahezu jedem Teilnehmer einen Preis zu überreichen. Den Lorbeerkranz hatte Marens Blomenstuv gestiftet. Hauptsponsor der Veranstaltung war die VR-Bank Westküste.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Ehrung von Holger Leschke, der seit 50 Jahren an den Wettkämpfen teilnimmt. Reimer Hennings lobte den beständigen Einsatz des Tönningers und überreichte ihm einen Wandteller, ein Abzeichen und Blumen. Beim morgendlichen Kommers im Tetenbüller Kirchspielkrug Claußen dankte Hennings der Gemeinde für die Ausrichtung des Wettbewerbs. Außerdem begrüßte er als Ehrengäste Amtsvorsteher Christian Marwig, Tetenbülls Bürgermeister Thomas Lorenzen, Hans Meeder vom Heimatbund, Ehrenamtsvorsteher Albert Pahl und den ehemaligen Oberdeichgrafen Conrad Hamkens. Diese hoben in ihren Grußworten die kulturelle Bedeutung des Heimatsports und das harmonische Verhältnis der Reitervereine auf der Halbinsel hervor.

Die weiteren Platzierungen nach einem Umreiten um die Plätze 2 bis 5: 2. Niels-Broder Greve (Oldenswort, 27 Ringe), 3. Sonja Gröhn (Jung Tönning, 27), 4. Maik Peters (Osterhever, 27), 5. Jörg-Peter Radtke (Oldenswort, 27), 6. Frank Broders ( Tating, 26), 6. Wencke Hinrichs (Tetenbüll, 26). Einzelpokale: Amazonenpokal: Sonja Gröhn (Tönning), Seniorenpokal Ü 50: Jan Sievers (Witzwort), Seniorenpokal Ü 60: Jürgen Schreiber (Tating, 17). A- Pokal: Oldensworter Ringreitergilde (138 Ringe) mit Niels Broder Greve, Jörg-Peter Radtke, Jens Lampe (22), Thore Hinrichs (21), Daniela Thießen (21) und Katja Greve (20); B-Pokal: Ringreiterverein Witzwort (134 Ringe) mit Jan Sievers, Nina Bienek (23), Frank Hars (23), Martin Lamp (20), Jörg Hars (20) und Gonne Hars (19).

Die Witzworter Reiter steigen in die A-Gruppe auf und die Tatinger in die B-Gruppe ab.

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