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Biike-Brennen in Nordfriesland : „Der liebe Gott muss ein Nordfriese sein“

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

So schön sind die Biiken 2017: In Nordfriesland feierten Tausende das Friesenfest.

von
erstellt am 21.Feb.2017 | 21:14 Uhr

Biikebrennen wie aus dem Bilderbuch: Der Himmel blieb klar, die Temperaturen mit rund vier Grad erträglich. Zum Friesenfest sind gestern Abend tausende Nordfriesen und ihre Gäste zu den Feuerstellen in der Region gekommen.

Gernot Kresse, der die Husumer Biike gemeinsam mit seiner Frau besuchte, hatte ein lobendes Wort nach oben parat. Angesichts des guten Wetters stellte er fest: „Der liebe Gott muss ein Nordfriese sein.“

In Husum würdigte Ministerpräsident Torsten Albig die Bedeutung des traditionellen Biike-Brennens für das kulturelle Leben in Schleswig-Holstein: „Die vielen Veranstaltungen locken immer mehr Besucherinnen und Besucher zu uns nach Schleswig-Holstein. Sie mögen die Art und Weise, wie wir mit Tradition umgehen, indem wir sie für alle öffnen und alle einbinden.“

Für Albig war es das erste Biikebrennen, das er miterlebte. „Die Termine haben es bisher verhindert“, erklärte er, nachdem er von einer Husumerin darauf angesprochen wurde. Er zeigte sich begeistert und lobte den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr, die mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr für die Sicherheit sorgten.

Das Biikebrennen erinnere daran, wie vielfältig das kulturelles Erbe in Schleswig-Holstein sei, so Albig weiter. „Wir gucken schon lange nicht mehr auf die Gegensätze, sondern auf die Gemeinsamkeiten, die uns mit unseren Minderheiten und Volksgruppen verbinden“, sagte er.

Dazu gehöre eben auch die jahrhundertealte Tradition der Biike-Feuer in Nordfriesland.

Mehrere Tausend Einheimische und Gäste hatten sich auch an der Erlebnispromenade in St. Peter-Ording eingefunden, um das Abbrennen der Biike mitzuerleben. Nach einem Fackelumzug hielt Bürgervorsteher Boy Jöns die Feuerrede, in der auf die Tradition des Festes einging.

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