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Werbung für St. Peter-Ording : Der gute Ruf lockt ins Nordseebad

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

55 Prozent der Erstbesucher von St. Peter-Ording kommen auf Empfehlung von Verwandten oder Freunden. An zweiter Stelle als Werbefaktor steht das Internet. 9,8 Millionen Klicks verzeichnete die Tourismus-Zentrale 2014.

Dass das Internet ein wichtiges Werbemittel ist, ist unbestritten. Wie wichtig es für St. Peter-Ording ist, wurde in der jüngsten Veranstaltung aus der Reihe „TZ im Dialog“ der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording (TZ) deutlich. Es ging um die Frage „Wie findet der Gast nach St. Peter-Ording?“. Rund 70 Interessierte waren ins Dünen-Hus gekommen, sie kamen nicht nur aus dem Nordseebad, sondern auch aus Eiderstedt sowie von Agenturen und Reiseunternehmen

Um 13 Prozent zwischen 2008 und 2013 stieg die Zahl derjenigen, die sich per Mausklick über das Nordseebad informierten, sogar um 20 Prozent stieg die Zahl der Buchungen innerhalb von vier Jahren, wie Marketingleiterin Constanze Höfinghoff erläuterte. Die TZ registrierte im Januar bereits 230 Online-Buchungen, allerdings nur 13 Anfragen. Hieraus schließt sie, dass die Kunden buchen wollen und nicht anfragen.

Als Informationsquelle ist der Internetauftritt unverzichtbar, wie Nils Stauch deutlich machte. Er ist für den Onlinebereich der TZ zuständig. So werden jedes Jahr zwölf Ausgaben des Newsletters per E-Mail an 12.000 Abonnenten verschickt. Deren Zahl steige. Auf der Internetseite der TZ seien die Webcams nach wie vor der Renner. Und sie sind ein wichtiger Werbefaktor. Denn ein kurzer Blick darauf überzeugt viele potenzielle Tagesgäste kurzfristig nach St. Peter-Ording aufzubrechen. Die Homepage wird von knapp 19 Prozent aller Besucher direkt aufgerufen, 60 kommen über Suchmaschinen und knapp 21 über Verlinkungen. 9,846 Millionen Seitenaufrufe wurden im Jahre 2014 gezählt. Die TZ engagiert sich seit mittlerweile drei Jahren stark in den sozialen Medien. Aktuell werden mit den Beiträgen auf Facebook bis zu 40.000 Menschen erreicht, Tendenz steigend. Abschließend wies Stauch auf die nächste Erneuerung der Seite hin: „Ab Ende 2015 sieht wieder alles anders aus.“

Auf den allgemeinen Bekanntheitsgrad des Nordseebads ging Julian Reif von der Fachhochschule Westküste ein. Bei einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung zur Bekanntheit als Reiseziel landete der Tourismusort auf Platz 59 von 150 Reisezielen. Das sei ein sehr guter Wert, sagte Reif. Hinsichtlich des Sympathiewertes nahm er Platz 41 ein. Der Bekannntheitswert des Ortes seit von 2009 bis 2012 von 70 auf 73 Prozent gestiegen, der Sympathiewert von 42 auf 53 Prozent. Inspirationsquellen – „Wie sind Sie zum ersten Mal auf St. Peter-Ording aufmerksam geworden?“ – sind zu 55 Prozent Verwandte/Bekannte/Freunde gefolgt vom Internet mit 20 Prozent. An dritter Stelle stehen Reisen in der Kindheit. 76 Prozent der Gäste informierten sich vor der Reiseentscheidung. Die Realisierungsquote für mehrtägige Urlaube lag bei 60 Prozent. Wichtig an St. Peter-Ording ist dem Gast der Aufenthalt in der Natur (79 Prozent), gefolgt von Spazierengehen und Restaurantbesuch.

Constanze Höfinghoff stellte die Infoflyer und Prospekte der TZ vor. Das Urlaubsmagazins hat eine Auflage von 50.000 Exemplaren, der Gezeitenkalender von 150.000. St. Peter-Ording ist ebenfalls auf zahlreichen Messen vertreten. Im vergangenen Jahr sind 22 Pressemitteilungen bundesweit und 133 regional verschickt worden. Aber auch TV-Berichte und die Pressearbeit von den Partnern im Unterkunftsgewerbe seien wichtige Werbefaktoren. Als Reservierungssysteme werden derzeit für St. Peter-Ording und für den Bereich Eiderstedt zwei Buchungssysteme verwendet. Im Moment befinde man sich in einer kreativen Umbruchphase, so Constanze Höfinghoff auf Nachfrage. Die Mitarbeiter der TZ stehen für eine Beratung zur Verfügung.

Die nächste Veranstaltung am Mittwoch (25.) hat zum Thema „Marktplatz TZ SPO – wer macht eigentlich was, wann und warum? Wir stellen uns vor“, Beginn um 17.30 Uhr im Dünen-Hus.

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