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Picknick im Stadtzentrum : Der grüne Marktplatz ganz in Pink

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das fünfte Picknick im Friedrichstädter Stadtzentrum wurde wieder ein voller Erfolg. Unter dem Motto Tischlein-deck-dich gab es mehr als 250 Reservierungen und ganz viele spontane Mitmacher.

Wenn der grüne Markt in fröhlichem Pink erstrahlt und viele gut gelaunte Menschen in rosa Kleidung an ebenso farbenfroh dekorierten Tafeln sitzen, dann kann das nur eins bedeuten: Friedrichstadt lädt zum „Pinken Picknick“ ein. Mehr als 250 Reservierungen waren bei Tourismus-Chefin Anke Stecher schon im Vorfeld für diese nunmehr fünfte Veranstaltung in Folge eingegangen, daher hatte sie diesmal noch mehr Tische als sonst rund um die Grünfläche vorbereiten lassen. Und ihrer Erfahrung nach werden es am Ende noch wesentlich mehr Teilnehmer sein. Schließlich können sich auch spontan entschlossene „Think Pink“-Bekenner und natürlich auch die Urlauber zum feiernden Volk gesellen.

Und das zeigte sich bestens vorbereitet: Nicht nur, dass gestandene Männer in komplett pinkfarbenen Anzügen über den Rasen schlenderten, manche hatten sich sogar rosa Bänder ins Haar flechten lassen und trugen stolz den Sohnemann auf dem Arm durch die Menge. Dass der Sprössling zu diesem besonderen Anlass einen pinken Strampler tragen durfte, versteht sich von selbst.

Auch auf den Tischen dominierte die fröhliche Farbe: Ob Tischdecken, Servietten, Sekt oder Wein, alles war farblich perfekt aufeinander abgestimmt. Svenja Landahl aus Flensburg hatte mit Rote Beete eingefärbten Couscous dabei. Während sie schon von Anfang an immer am Pinken Picknick teilnimmt, feierten ihre Begleiter – die Schwägerin und der erst acht Monate alte Sohn Hannson – Premiere. Beide genossen sichtlich die besondere Atmosphäre auf dem Platz. Große Freude kam vor allem bei den jüngeren Besuchern auf, als sie die über die ganze Wiese verteilten Überraschungsboxen entdeckten, in denen Federballschläger und andere Spielideen darauf warteten, von den Kindern entdeckt zu werden. „Dieses Jahr sollte unser Fest zusätzlich eine spielerische Komponente bekommen“, erklärte Anke Stecher diesen tollen Einfall. Ansonsten sei das Picknick längst ein Selbstgänger, sagt sie, denn die schönsten Ideen kämen oft genug von den Teilnehmern selbst.

Am Tisch von Familie Stölzel gab es ein großes Hallo, als Freunde aus München und Norwegen dazu stießen. Diese waren doch extra zum „Pinken Picknick“ angereist und staunten nicht schlecht über dieses farbenfrohe, nordfriesische Tischlein-deck-dich in dem Holländerstädtchen. Die Damen der Runde hatten sich zuvor auf das Tragen bunt geschmückter Hüte geeinigt – und das ergab ein prächtiges Bild. Besonders viel Lob erntete Irmgard Hoffmann (80) für ihre stilvolle Kopfbedeckung aus vielen kleinen Blumen. Als Gründerin des Tönninger Ostereiermarktes, den sie vor nunmehr 28 Jahren noch in Friedrichstadt aus der Taufe gehoben hatte, wusste sie die Runde an ihrem Tisch mit Geschichten aus früheren Zeiten gut zu unterhalten.






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