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Der große Gatsby: Fantastische Bilder und berührende Szenen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der große Gatsby ist ein in den 1920er-Jahren handelndes Filmdrama, basierend auf dem gleichnamigen Roman von F. Scott Fitzgerald aus dem Jahr 1925. Unsere Klasse hatte die Chance, gemeinsam in die Welt der „Roaring Twenties'“ einzutauchen. Nick Carraway (Tobey Maguire), ein junger Aktienmakler mit Wohnsitz auf Long Island, berichtet auf anrührende und melancholische Art von der Hauptfigur Jay Gatsby (Leonardo DiCaprio), seinem Nachbarn, und später auch guten Freund.

In dem Drama geht es um einen Mann namens Nick Carraway, der in einem Sanatorium wohnt. Dort wird er wegen seiner Depressionen und seines Alkoholproblems behandelt. Er erzählt seinem Arzt eine Geschichte über einen geheimnisvollen Mann namens Gatsby. Jay Gatsby ist ein sehr wohlhabender Mann, welcher durch seine geheimnisvolle Art nicht genau einzuschätzen ist. Außerdem ist er ein Neureicher, der durch nicht geklärte Umstände zu seinem Geld gekommen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht lebt Tom. Dort wohnen die alteingesessenen Reichen. Gatsby lebt in einem schlossartigen Gebäude auf Long Island. Sein Nachbar ist Nick Carraway. Dieser ist fasziniert von seinen pompösen Partys. Als Nicks Cousine Daisy auftaucht, kommen Geheimnisse an das Tageslicht, die Gatsby lieber für sich behalten hätte. Denn vor geraumer Zeit hatten Gatsby und Daisy ein Verhältnis miteinander. Dieses wurde schlagartig beendet, weil Gatsby in den Krieg ziehen musste. Dadurch wendete sich das Schicksal und Daisy heiratete einen anderen Mann. Viele Jahre später treffen sich Gatsby und Daisy durch Zufall wieder.

Es beginnt ein verworrenes Liebesdrama. Lange Zeit halten Daisy und Jay hinter dem Rücken ihres Mannes geheime Treffen ab und können so wenigstens teilweise ihre Träume ausleben. Nach zahlreichen vergeblichen Versuchen gelingt es Gatsby schließlich, seine Angebetete dazu zu bewegen, ihrem Mann die Liebe der beiden zu gestehen und ihn zu verlassen. Leider ist dieser damit absolut nicht einverstanden, das Gespräch endet im Streit und Gatsby und Daisy verschwinden gemeinsam in einem Auto.

Auch ihr Ehemann macht sich aus dem Staub, wechselt aber vorher aus unerfindlichen Gründen mit Jay das Auto. Auf dem Weg nach Hause überfährt Daisy mit eben diesem Fahrzeug eine Frau, die heimliche Geliebte ihres Mannes. Aus Liebe zu Daisy übernimmt Gatsby die Schuld. Der Partner der verstorbenen Frau macht es sich zur Aufgabe, den in seinen Augen schuldigen Gatsby zu töten und damit ihren Tod zu rächen. Auf dramatische Art und Weise sterben sowohl er, als auch Gatsby, was schließlich auch das Ende des Filmes darstellt.

Der große Gatsby überzeugt mit fantastischen Bildern, berührenden Szenen und Dialogen, die nachdenklich stimmen. Wenige Kritikpunkte sind zu nennen, so wirken manche Szenen im Film doch etwas überzogen, die Darstellung der amerikanischen Gesellschaft sehr einseitig.

Wir finden, dass der Film eine interessante Handlung hat. Leider zieht er sich in die Länge und ist deshalb nicht unbedingt für eine Schulveranstaltung geeignet, sondern eher für ein erwachsenes Publikum. Eine anschließende Befragung unter Schülern aus der 8. und 9. Klasse ergab, dass sich diese nicht von dem Film angesprochen fühlten. Uns hat „Der große Gatsby“ gefallen, weil die Schauspieler sehr gut waren und die Handlung uns mitgerissen hat.

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erstellt am 30.Jan.2014 | 00:34 Uhr

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