Viel Betrieb an Husums Kaimauern : Der ganze Hafen voller Schiffe

Alle Liegeplätze sind belegt.
Alle Liegeplätze sind belegt.

Aus allen Nähten platzt der Husumer Hafen zwar noch nicht. Aber viel Raum für Tonnage gibt es derzeit nicht mehr. Die “Ilka“ musste sogar schon vor Süderoog ankern.

23-1861369_23-55417960_1384516728.JPG von
13. Dezember 2014, 08:00 Uhr

„Du, der Hafen ist voll“ könnte man in Abwandlung des Gassenhauers von Helga Feddersen und Didi Hallervorden aus dem Jahre 1979 trällern. Vor einigen Wochen platzte der Hafen schon einmal aus allen Nähten (wir berichteten). Und jetzt wird es abermals eng. Allein vor den Kaianlagen von ATR Landhandel liegen derzeit drei Schiffe: Am Silo wird die „Langeland“ beladen und die „Eems Carrier“ gelöscht. Am Düngerplatz hat die „Eric Hammann“ festgemacht, und auf der Hafen-Nordseite tummeln sich die Schiffe „River Pride“ und „Emil“ vor dem HaGe-Kai. In Dock I bei der Werft wird die „Hanoi“ und in Dock II die 120 Meter lange „Tiverton“ überholt. Davor liegt die „Gammagas“. Sie wird schwimmend repariert.

Gestern kam dann noch die „Betagas“ hinzu, die mit Schlepper-Hilfe vor Dock 1 Quartier bezog. Davor musste die „Hanoi“ ausdocken. Sie fand ihren neuen Liegeplatz bei den Schleppern. Und die „Ilka“ musste den Hafen aus Platzgründen sogar ganz verlassen und draußen bei Süderoog vor Anker gehen. Aber das ist noch lange nicht alles: Desweiteren sorgen zwei Adler-Schiffe, fünf Fischkutter und fünf weitere Behördenschiffe für drangvolle Enge im Hafen. „Und dann sind da ja auch noch jede Menge Schuten, Boote und kleinere Wasserfahrzeuge “, sagt der Leiter der ATR-Schifffahrtsabteilung, Kapitän Michael Hinz.

Es gibt also keinen Zweifel: Die Husumer „Schiffs-Wanne“ ist wirklich voll. Randvoll.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen