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Hattstedt : Der Abriss des Schwimmbades kostet 20 000 Euro

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Schulverband Hattstedt setzt auf LED-Leuchten in der Halle.

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 08:10 Uhr

Hattstedt | Zur letzten Sitzung der Legislaturperiode hatte Christel Schmidt, Vorsteherin des Schulverbandes Hattstedt, eingeladen. Sie nutzte die Gelegenheit, sich für die gute Zusammen arbeit zu bedanken. Das Gremium habe immer zum Wohle von Schule und Kindergarten entschieden. Wobbenbülls Bürgermeister Reinhold Schaer würdigte die zielstrebige Arbeit der Verbandsvorsteherin. Sie selbst kündigte an, noch einmal in den Ring zu steigen.

Im Mittelpunkt stand das Thema Rückbau des Hattstedter Schwimmbades. Es sei nun einmal traurige Gewissheit, so Schmidt, dass das Bad geschlossen werden müsse. Mehrheitlich sei dafür votiert worden (wir berichteten). Manfred Thiel, Vorsitzender des Bau- und Bewirtschaftungs-Ausschusses, legte eine grobe Kostenschätzung vor. Sie beläuft sich auf zusammen rund 20 000 Euro. Darin enthalten sind alle nötigen Maßnahmen, von der Entkernung inklusive des Maschinenhauses, über die Verfüllung und Verdichtung bis hin zur Entsorgung der verschiedenen alten Baumaterialien. Um die Kosten zu senken, will das Hausmeister-Team einige Vorarbeiten in Eigenleistungen vornehmen. Das Amt Nordsee-Treene soll die beschränkte Ausschreibung in Angriff nehmen. Damit der Schulbetrieb durch die Arbeiten nicht gestört wird, sollen die Maßnahmen möglichst in den Sommerferien beginnen. In die Planungen für die künftige Nutzung des frei werdenden Platzes sollen alle Vereine unter Federführung eines noch zu gründenden Arbeitskreises mit eingebunden werden.

Bereits auf den Weg gebracht worden ist der Förderantrag zur Sanierung der Hallenbeleuchtung. Bis zu 40 Prozent Fördermittel sind für diese Maßnahme möglich. Der Nebeneffekt: Erhebliche Energie-Einsparungen durch die Installation von modernen LED-Leuchten. Zum Thema Nutzungsgebühren von Räumen in der Schule erklärte Christel Schmidt: "Ich bin froh, dass wir nicht erhöhen müssen." Die umfangreichen energetischen Sanierungsmaßnahmen in der jüngsten Vergangenheit hätten zu erheblich weniger Verbrauch geführt. Trotz Preiserhöhungen seien die Energiekosten vertretbar geblieben.

Gute Nachrichten hatte die Verbandsvorsteherin hinsichtlich der Jugend-Sozialarbeit an der Jens-Iwersen-Schule im Gepäck. "Seit dem Beginn vor knapp einem Jahr hat sich das soziale Klima verbessert. Die Kinder sind in ein hervorragendes Netzwerk integriert", so Schmidt. Sie hoffe, dass die bis 2014 befristete Maßnahme auch darüber hinaus gefördert werde. Die Jugendsozialarbeiterin Monika Meier leiste sehr gute Arbeit. Es gebe keinen Zweifel daran, dass sie fortgesetzt werden müsse. Ansonsten könnten sich die Angebote an der Schule sehen lassen. Die Projekte Kochen mit Eltern oder die von Regina Hansen initiierte musikalische Förderung seien besonders beliebt.

Ein weiteres Förderprojekt zwischen Schule und Vereinen, unterstützt vom Landessportverband, sei in der Mache und werde vom Schulverband unterstützt. "Ich werde in Kürze Gespräche mit dem TSV-Vorsitzenden aufnehmen", kündigte Vorsteherin Christel Schmidt an.

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