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Gemeindevertretung : Defizit bereitet Kopfzerbrechen

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Der Friedhofshaushalt ist derzeit ein Thema in der Tatinger Gemeinde. Gewünscht wird ein gemeinsames Gespräch mit Kirchenvorstand und den Kommunen Tating, Tümlauer Koog.

Tating | Ein Brennpunkt auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter war der Ausgleich des Friedhofshaushaltes, der ein Minus von rund 14.000 Euro aufweist. "Wie sind welche Dinge heranzuziehen, die zum Friedhof gehören oder nicht", fragte Bürgermeister Hans Jacob Peters (CDU). Die Einführung fester Regeln sei die Basis für einen sorgfältigen Umgang miteinander.

Dirk Jacobs (WGT) forderte zudem künftig eine rechtzeitige Warnung und den Nachweis, dass über Gebühren Einnahmen erfolgten, bevor ein derart hohes Minus auflaufe. "Wir müssen uns mit dem Tümlauer-Koog einigen, wem was gehört, um zu wissen, wie groß unser Kuchen ist", betonte Erhard Pölig (CDU) und pochte auf die Klärung der Frage, nach welchem Verteilerschlüssel abgerechnet werde, nach Einwohnerzahl oder Steuerkraft.
Gespräch mit Gemeinden und Kirchenvorstand nötig

Tating spricht sich für die Abrechnung nach Einwohnerzahl aus. Der Gemeinderat gedenkt, das Minus über fünf Jahre hin in gleichen Raten abzutragen, jedoch mit der Maßgabe, dass ein Gespräch zwischen den politischen Gemeinden Tating und Tümlauer-Koog und dem neu gewählten Kirchenvorstand stattfindet, um Abrechnungsmodalitäten und -kriterien schriftlich zu fixieren.

Man gab einstimmig dem Antrag von Oke Pölig (CDU) statt, diesen Tagesordnungspunkt zu vertagen, bis das Gespräch mit Tümlauer-Koog und dem Kirchenvorstand stattgefunden habe. "Wir müssen auch die Lasten für die Zukunft ansprechen", ergänzte Conrad Klützke (CDU).

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erstellt am 15.Jan.2009 | 07:29 Uhr

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