Koldenbüttel : Defekter Propeller zwingt Piloten zur Notlandung

Die notgelandete Maschine auf dem Feld bei Koldenbüttel.
Die notgelandete Maschine auf dem Feld bei Koldenbüttel.

In 800 Meter Höhe reisst am Flugzeug der Propeller ab. Der Pilot kann auf einem Feld bei Koldenbüttel notlanden und bleibt unverletzt.

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08. Mai 2015, 20:00 Uhr

Das hätte schlimm enden können: Heute gegen 17 Uhr riss in 800 Metern Höhe an einem Flugzeug der Propeller ab. Der 59-jährige Pilot reagierte rasch und besonnen. Er konnte das Flugzeug vom Typ „Jodel“ nahe eines Einkaufsmarktes auf einem Kornfeld aufsetzen. Als alleiniger Insasse der Maschine, die auf dem Flugplatz von Wyk auf Föhr gestartet war und in Itzehoe landen sollte, blieb der Pilot unverletzt.

Die ersten Notrufe, die in der zentralen Rettungsleitstelle in Harrislee aufliefen, ließen einen glimpflichen Ausgang nicht unbedingt vermuten. Deshalb wurde Großalarm für den DRK-Rettungswagen in Norderstapel, aber auch im Nachbarkreis Schleswig-Flensburg ausgelöst. Zudem rückten mehrere Rettungswagen aus den nordfriesischen Wachen in Husum, Tönning und Garding aus. Auch mehrere Streifenwagen der Polizei eilten aus Husum und Friedrichstadt an den Einsatzort.

Für die Unfallfeuerwehr in Koldenbüttel sowie die Stadtfeuerwehren in Friedrichstadt und Husum wurde Sirenenalarm ausgelöst. Mehr als 80 Einsatzkräfte kamen in Koldenbüttel zusammen – unter ihnen auch Kreiswehrführer Christian Albertsen.

Über mehrere Stunden hinweg sondierten Experten der Feuerwehr die Lage. Offensichtlich hatte die Maschine aber kein Flugbenzin verloren. „Alles in allem ein Riesenglück – Gott sei Dank“, atmete der Kreiswehrführer erleichtert auf.

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