Husum : Das Mittelalter hat die Stadt eingeholt

Die Macher von der Interessengemeinschaft Gewerbegebiet Ost: Ole Singelmann (l.) und Hans Straßer werben für das Frühlingsfest. Foto: Volkert Bandixen
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Die Macher von der Interessengemeinschaft Gewerbegebiet Ost: Ole Singelmann (l.) und Hans Straßer werben für das Frühlingsfest. Foto: Volkert Bandixen

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07. Mai 2011, 08:22 Uhr

Husum/ | Das wird ein Wochenende: Die Sonne lacht, es ist warm, und Husum lockt mit zahlreichen Attraktionen, die den verkaufsoffenen Sonntag begleiten. Von 12 bis 17 Uhr werden die Einzelhändler im Gewerbegebiet Ost und in der Innenstadt ihre Türen zum Stöbern, Schauen und Einkaufen öffnen.
Mittelalterliche Kluft und Musik
Auf dem Marktplatz bietet die Werbegemeinschaft am Sonnabend von 10 bis 22 Uhr und morgen von 11 bis 19 Uhr den Besuchern einen mittelalterlichen Markt mit typischer Gastronomie. Natürlich darf ein Holzkohlegrill nicht fehlen, es gibt eine Taverne, einen Falafel-Stand und eine historische Schaubäckerei. Mittelalterliche Aussteller kommen und zeigen ihr Handwerk - Lederer, Goldschmiede-Handwerker und Bürstenmacher. Zudem gibt es Holzspielzeug, Knochen- und Bronzeschmuck sowie Kristalle und Olivenholz zu kaufen. Die Aussteller präsentieren sich in typischer mittelalterlicher Kluft und auf der Bühne wird Sonnabend und Sonntag mittelalterliche Musik des Duos "Schattenrey" und des Barden Hans der Laute die Gäste begeistern, die außerdem beim Axtwerfen und Bogenschießen ihr Können unter Beweis stellen dürfen. Der Markt wird an beiden Tagen mit dem Verlesen der Marktordnung und der Vermahnung der Handwerker eröffnet.
Hubschrauber-Flüge und ein Kran-Fahrten
Im Gewerbegebiet steigt derweil am Sonntag von 10 bis 17.30 Uhr das große Frühlingsfest. "Die Veranstaltung bietet ein rundum familienfreundliches Programm für Jung und Alt", sagt Ole Singelmann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Gewerbegebiet Ost. "Basierend auf den erfolgreichen Events der vergangenen beiden Jahre haben wir das Konzept nun neu aufgelegt." Zwar gebe es dieses Mal erstmals keine Bühne mit Musikprogramm, doch zahlreiche andere Attraktionen wie Hubschrauber-Rundflüge, Fahrten in einem Kran-Korb mit herrlicher Aussicht, einen großen Flohmarkt in der für diesen Zweck für den Verkehr teilweise gesperrten Siemensstraße, ein Oldtimer-Treffen und die offenen Geschäfte laden wie in den Vorjahren zum Bummeln und Mitmachen ein.
Handwerk und Bogenschießen
Neu sind in diesem Jahr ein großes Becken mit Modell-Schiffen, eine Präsentation des Vereins "Ubi bene" mit Kinder-Schminken und das mittelalterliche Heerlager "Ceredir" als Pendant zum Mittelaltermarkt rund um die Tine. Auch hier kann die Kunst des Bogenschießens erlernt oder Hand angelegt werden bei der Herstellung von Holznägeln und Pfeilen. "Das einzige, was wir nicht vorher in der Hand gehabt haben, war das Wetter", so Ole Singelmann - doch darum muss er sich den Vorhersagen nach wohl keine ernsthaften Sorgen machen. Und Hans Straßer, zweiter Vorsitzender der Interessengemeinschaft, ergänzt: "Wir gehen davon aus, dass sich diese Veranstaltung als fester Bestandteil im Kalender der Husumer Wirtschaft etabliert."

Die Storm-Stadt wird sich Besuchern und Einheimischen also am Sonnabend und Sonntag wieder ganz bunt präsentieren und vielerlei Gründe liefern, einen Ausflug hierher zu unternehmen. Und für die, die sich nicht so gut auskennen, hat die Tourist-Information in ihren neuen Räumen in der Norderstraße 15 morgen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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