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Band-Contest initiiert : Claude Bruhn organisiert für sein Leben gern

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Der Gastronom will im Rahmen der Husumer Matjestage einen Nachwuchsband-Wettbewerb starten. Er selbst machte als Jugendlicher Musik. Den nötigen Geschäftssinn bewies er als Erwachsener mehrfach.

Husum | Freidenker und Pragmatiker - zwei Begriffe, die Claude Alexander Bruhn für sich durchaus gelten lässt. So kennt sich der Husumer Gastronom nicht nur in Bilanzen bestens aus. Er fragt sich seit 30 Jahren, wie er unsichtbar werden kann. Dazu brauche er nur die Frage zu beantworten: "Wie leite ich das Licht um?" Der Mann ist vielseitig und arbeitsfreudig.

Seit Monaten plant er als Mitglied der Interessengemeinschaft Husumer Hafen (IGHH) die siebten Matjestage. In deren Rahmen wird zum ersten Mal ein Wettbewerb für Nachwuchsbands angeboten. Der Freund von Musikgruppen wie Godewind und Joker gründete, damals durch die Beatles inspiriert, mit 15 Jahren eine Band, spielte Bass-Gitarre und sang. Er machte mit seinem Schulkameraden Marius Müller-Westernhagen zusammen zwei Jahre lang Musik und erhielt später als Kneipenwirt Einblicke in die Musik-Szene.
Lieber Gastronom als Arzt

Das einzige Kind einer Estin und eines Letten entschloss sich schon während des Zweit-Studiums der Medizin, lieber Gastronom als Akademiker zu werden. 1975 übernahm er "Mooren 18", eine Kneipe am Haupteingang der Düsseldorfer Universität, die er bis 1997 mit seiner Frau Annelie betrieb.

Bei dem einen Standbein sollte es dann doch nicht bleiben. Schon als Student hatte er Autos überführt. Diese Erfahrung nutzte er später und eröffnete 1985 eine Firma für Testfahrten und Automobil-Überführungen für Großkunden. Sieben Jahre später setzte er sein Geschäftswissen ein, um den tierpharmazeutischen Betrieb seines Vaters wieder flott zu machen. Innerhalb von vier Jahren hatte er das Unternehmen bei Magdeburg in ruhige Fahrwasser gelenkt, wie er berichtet, und verkaufte seine Anteile 1996 beruhigt weiter.
Parapsychologie ist ein Hobby

Auf der Suche nach einem neuen Wirkungsfeld entdeckte Claude Bruhn mit seiner Frau Annelie vor gut zehn Jahren die "MS Nordertor" und blieb in Nordfriesland hängen. Seit dem mischt der 60-jährige Rheinländer in der Politik und der Geschäftswelt der Storm-Stadt kräftig mit. Oder geht als Hobby-Parapsychologe auf die Suche nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

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erstellt am 17.Jun.2009 | 07:21 Uhr

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