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Husumer Nachrichten

23. Oktober 2017 | 02:52 Uhr

Dänische Schule : Chefin aus dem Nachbarland

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Solveig Aggerholm ist neue Leiterin der Dänischen Schule in Husum. Sie will eng mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, um in ihrer Amtszeit das Bestmögliche für Eltern, Schüler und Lehrer zu erreichen.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2013 | 17:00 Uhr

„Danske Skole“ steht auf einem kleinen Schild, doch der Hof ist jetzt am Nachmittag verlassen und abgesehen von vereinzeltem Kinderlachen aus der Sporthalle herrscht Stille. Ebenso im Büro der neuen Direktorin der Dänischen Schule. Solveig Aggerholm sitzt konzentriert, doch mit einem Lächeln auf den Lippen, an ihrem Schreibtisch. Sie ist angekommen in Husum und freut sich auf die anstehenden Aufgaben.

Das Leben in Norddeutschland ist für die 42-jährige Dänin nichts Neues. Sie wohnt schon seit zwei Jahren in Harrislee und hat so bereits Kontakt zum deutschen Schulsystem gehabt, bevor sie ihren Posten an der Dänischen Schule antrat. „Auch durch meinen Mann: Er ist Lehrer und arbeitet ebenfalls an einer dänischen Schule in Südschleswig“, sagt Solveig Aggerholm.

Gearbeitet hat die neue Direktorin zuvor nur in ihrem Heimatland. Erst mehr als zehn Jahre als Lehrerin und dann in Sonderburg als Abteilungs-Chefin an einer Schule. Dort leitete sie stellvertretend den Bildungsbetrieb. „Ich konnte mich da schon mal als Führungskraft ausprobieren“, sagt sie. Als sich die Gelegenheit ergab, in Husum den Schulleiter-Posten einzunehmen, habe sie sich daher nur gedacht: „Warum nicht?“ Dass an der Schule in Husum auch die höheren Jahrgänge unterrichtet werden, war für die Dänin ein Pluspunkt, denn hier hat sie Erfahrung: „Bisher habe ich nur ältere Schüler unterrichtet.“

In der neuen Position will sie nicht sofort Berge versetzen. „Mir ist es sehr wichtig, dass die Schule erst einmal zur Ruhe kommt.“ Denn in den letzten Jahren hat deren Leitung mehrfach gewechselt. „Außerdem geht es gar nicht darum, was ich ändern will“, sagt Solveig Aggerholm. Sie wolle vielmehr eng mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, um in ihrer Amtszeit das Bestmögliche für Eltern, Schüler und Lehrer zu erreichen. Aber Schritt für Schritt: „Ich möchte nicht alles anders machen und erst recht nicht auf einmal.“

 

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