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St. Peter-Ording : CDU drückt für Bauplan auf die Tube

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Überplanung des Gebiets an der Straße Im Bad soll geteilt werden. Der Antrag der Christdemokraten wird im Januar neu beraten.

Schon seit einigen Jahren beschäftigt die Neuaufstellung des B-Plans Nr. 1 die Gemeindegremien von St. Peter-Ording. Das Gebiet südlich und östlich der Straße Im Bad ist geprägt von Urlaubsquartieren, Handel und Gewerbe sowie Gastronomie. Es liegt im Zentrum des bei Touristen beliebten Ortsteil Bad. Bei der Änderung des B-Plans kommen Gemeinde und Investoren wegen der Geschosshöhen und der Grundstücksausnutzung für einen Teil des Gebiets allerdings nicht auf einen Nenner. Es handelt sich dabei um das Areal zwischen dem China-Restaurant und dem Gemeinde-Parkplatz neben der ehemaligen Post südlich der Straße Im Bad. Für die übrige und weitaus größere Fläche besteht dagegen Konsens zwischen Gemeinde und Eigentümern. Um für letzerer das Verfahren endlich voranzubringen, stellte die CDU-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses nun den Antrag, den Bebauungsplan zu teilen. Richard-Flohrs Richardsen erklärte dazu: „Für das Gebiet ab alte Post bis zum Appartementhaus Loreley besteht weitgehend Übereinstimmung und Planungssicherheit. Einige Investoren in diesem Bereich erwarten von Politik und Verwaltung Planungsreife. Um die Verfahren nicht länger zu blockieren, soll dieser Bereich von dem laufenden Verfahren abgetrennt werden und zügig zur Planungsreife entwickelt werden.“ Das andere Gebiet sollte gemeinsam mit dem Planer, der Politik und den Investoren in einem abgetrennten Verfahren als B-Plan Nr. 1 b entwickelt werden. Der vorhabenbezogene Teilbereich sollte darin einbezogen werden. Dazu Kurt Kahlke (SPD): „Die Verwaltung hat uns einen Plan zugeschickt, und ist der Meinung, dass der Plan nicht aufgeteilt werden sollte. Wir sollten es also so lassen.“ Gesa Löhnert (FDP) bemerkte: „Ich bin der Auffassung, dass wir zu dem Teil, den die CDU abgeteilt haben möchte, noch Gesprächsbedarf haben.“ Darauf erwiderte Kurt Kahlke: „Jetzt würde ich sagen, wir teilen das nicht. Ich will das hier in der Öffentlichkeit aber nicht noch weiter ausführen.“ Karsten Johst (AWG): „Ich würde derzeit sagen, wir brauchen den Plan nicht auflösen – wir kriegen das so hin.“ Oliver Grunau (CDU) war dagegen: „Wenn wir bedenken, was wir in der vorigen Sitzung besprochen haben, drehen wir uns hier im Kreis. Mir dauert das persönlich zu lange – und den Investoren auch. Wir wollen für die Bürger und die Investoren da sein. Ich bin für eine Ausgliederung.“

Bürgermeister Rainer Balsmeier schlug dann Folgendes vor: „Vom Grundsatz her liegt das alles gar nicht so weit auseinander. Wir können in der Januar-Sitzung den weiteren Verlauf des Verfahrens besprechen. Somit wird es wohl so kommen, dass der Plan geteilt wird.“ Schließlich sprach sich die Mehrheit dafür aus, dass das Thema von der Tagesordnung genommen wurde.

Und noch einmal ging es um die Straße Im Bad, diesmal für das Gebiet nordöstlich davon zwischen Kieferneck und Alter Badweg. Es handelt sich dabei um den B-Plan Nr. 36, der die Gemeindegremien ebenfalls schon länger beschäftigt. Zu beschließen war die Herauslösung der Grundstücke Im Bad 71 und 73 aus rechtlichen Gründen. Sie werden im vorhabenbezogenden B-Plan Nr. 75 behandelt. Für diesen Vorschlag sprach sich der Ausschuss einstimmig aus.

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