Neue Verbindung in Husum : Buschkamp kommt mächtig in Form

Die ersten vorbereitenden Erdarbeiten sind bereits in vollem Gange.
Die ersten vorbereitenden Erdarbeiten sind bereits in vollem Gange.

Die Bauarbeiten an der Verbindungsstraße zwischen Flensburger und Schleswiger Chaussee sind bereits in vollem Gang. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Maßnahme im August abgeschlossen sein.

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30. Mai 2015, 16:00 Uhr

Jetzt wird sie gebaut – die Entlastungsstraße Buschkamp zwischen Flensburger und Schleswiger Chaussee. „Nachdem der Förderbescheid vorlag, haben wir unverzüglich begonnen“, sagt Klaus Lorenzen vom Stadtbauamt. Nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sind 70 Prozent der 1,2 Millionen Baukosten als Fördergelder bewilligt worden. Derzeit ist eine Baufirma mit vorbereitenden Erdarbeiten beschäftigt. „Und die gehen gut voran“, wie sich Lorenzen bei einem Lokaltermin überzeugen konnte.

„Wir gehen davon aus, dass die Entlastungstraße Mitte August für den Verkehr freigegeben werden kann“, so der Leiter der Tiefbauabteilung. Durch die Maßnahme werde der innerörtliche Verkehr erheblich entlastet, ist Lorenzen überzeugt. „Sowohl die Mommsenstraße als auch der Mühlenweg dürften nach Fertigstellung der Verbindungsstraße spürbar entlastet werden.“ Und der Engelsburger Weg wird dann zur Sackgasse. Außerdem soll auf der westlichen Seite der neuen Straße, die in Höhe der Ortsumgehung auf die Schleswiger Chaussee trifft, auch der vorhandene Radweg im Engelsburger Weg an die neue Fahrradroute entlang der Entlastungsstrecke angeschlossen werden. Dieser Radweg wird dann ebenfalls über den Kreisverkehr führen. „Dazu werden entsprechende Übergänge geschaffen“, berichtet Lorenzen.

Auch für Autofahrer ergeben sich durch den zusätzlichen Kreisverkehr neue Verbindungsmöglichkeiten. „Von hier aus können sie sowohl in die Stadt als auch in Richtung Schleswig fahren“, sagt Lorenzen. Und dann gibt es da ja auch noch die Auffahrt zur Bundesstraße 5.

Zu guter Letzt dürfte die Messe der neuen Straßenverbindung profitieren. Mit ihr bekommt das Messegelände eine zweite, nunmehr vollwertige Anfahrtmöglichkeit.

Bleibt es bei dem angestrebten Zeitplan und spielt – was in unseren Breiten noch wichtiger sein könnte – das Wetter mit, werden Aussteller und Besucher der Windmesse (vom 15. bis 18. September) bereits auf die neue Verbindung zurückgreifen können. Auch die Natur wurde in der Planung berücksichtigt. So soll auf beiden Seiten der neuen Straße ein Amphibienzaun errichtet werden. Bei dem Versuch, das 50 Zentimeter hohe Hindernis zu umwandern, werden die Tiere in Eimern aufgefangen, die während der Bauzeit täglich geleert werden. Am Ende sollen dann drei Krötenröhren unter der Straße dafür sorgen, dass die Amphibien ihre Wanderung ungehindert fortsetzen können und dem Straßenverkehr nicht in die Quere kommen.

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