"Cindy aus Marzahn" mit "City-Mafia" unterwegs : Bunter Bettenzug durch Bargum

Eine Augenweide: die Cindys, die nicht aus Marzahn, sondern aus Langenhorn stammen.  Foto: mone
Eine Augenweide: die Cindys, die nicht aus Marzahn, sondern aus Langenhorn stammen. Foto: mone

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17. Juli 2011, 07:18 Uhr

Bargum | Schlafmützen? Weit gefehlt! Zum 18. Bettenrennen der Landjugend Bargum zogen die vielen Teilnehmer wieder alle Register. Schon beim Start säumten viele Schaulustige den Weg, um sich über die Kostüme zu amüsieren. Beim Team der Freiwilligen Feuerwehr Bargum angekommen, kam kurzerhand eines in den Sinn: Hoffentlich brennt es nirgends. In diesem Fall wäre nämlich anstatt eines Feuerwehrautos das Space Taxi mitsamt Prinzessin Lea eingeflogen. Ihr Gefolge gab sich so heiß, dass sie mit den Fingern hätten löten können. Weiter zu sieben Cindys aus Marzahn, die allesamt im samtigen Pink ursprünglich aus Langenhorn kamen. Das Bett, natürlich auch in Pink, beherbergte alles, was die Cindys brauchen: darunter Lippliner, Glitzer und Cocktails.

Zwei "Leichen" wurden ebenfalls herumgeschoben. Ivonne (17) hatte ein "Messer" im Bauch und war dennoch quietschfidel. Sie gehörte zum Team der Bargumer City Mafia - schwerbewaffnet versteht sich. Sebastian aus Goldelund war zwar als Vampir bleich wie die Wand, aber in seinem Sarg sorgte ein Pokal für Farbe. Vampir de Luxe hieß seine erstklassig verkleidete Mannschaft - die Titelverteidiger von 2010. "Die Kostüme haben wir selber zusammengestellt, der Spaß beim Bettenrennen ist einfach klasse", so eine Lady in Black.

Die absolute Krönung waren die Mädels von Jingle Bells. "Es schneit, es schneit" sangen sie und verteilten als Weihnachtsfrauen sogar frisch gebackene Kekse. Zu ihrer Clique im "normalen Leben" gehören Männer, die mit ihnen an diesem Tag in Konkurrenz als Blues Brothers traten. Eigens aus Bad Oldesloe war ein Team mitsamt Hula Gogo-Bar angereist. Bereits zum zehnten Mal waren die Männer am Start, ein Preis hatten sie jedoch noch nie gewonnen. Für die beste Bett-Musik hätten sie ihn allerdings verdient. Fünf Schweine und ein Bauer machten unter dem Motto "Schwein gehabt" mit. Die Freunde und Arbeitskollegen aus Dörpum, Haselund, Viöl und Jörl hatten sich zusammengetan und feierten Premiere - zum ersten Mal dabei beim Bargumer Rennen. Während der "Aufwärmphase" konnten sie noch nicht ahnen, dass ihre Schlafkoje als bestes Bett prämiert wurde. Nach dem Start galt es, Geschicklichkeitsspiele zu absolvieren und Fragen zu beantworten. In Zeiten von Handys mit Internetzugang war es keine leichte Aufgabe für die Organisatoren, Fragen auszutüfteln, deren Antworten nicht einfach über Google zu finden wären. Anschließend war dann das Rennen angesagt. Die "Wernersens" räumten die meisten Punkten ab und erhielten den Pokal. Trotz Regens am Abend zog die Vorsitzende der Bargumer Landjugend, Sünje Matthiesen, eine positive Bilanz. Mit 27 Betten und volles Haus zur Fete sei die familiäre und friedliche Veranstaltung ein voller Erfolg gewesen. 2012 findet wieder ein Rennen statt. Mitmachen kann jeder, der ein geländetaugliches Bett zusammenbastelt.

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