Gefahr für Eiderstedter Bahnverkehr : Bundespolizei ermittelt in Tating

Die Bundespolizei bittet die Eiderstedter um sachdienliche Hinweise.
Die Bundespolizei bittet die Eiderstedter um sachdienliche Hinweise.

Wegen mehreren Fällen von gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr ermittelt die Bundespolizei in Tating.

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15. Februar 2019, 15:11 Uhr

Tating | Insgesamt hat die Bundespolizei im Januar und Februar auf der Bahnstrecke zwischen Tönning und St. Peter-Ording bislang sieben Fälle von gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr und Vandalismusschäden festgestellt. In drei Fällen wurden sogar Hindernisse auf die Gleise gelegt, die dafür geeignet gewesen wären, einen Zug zum Entgleisen zu bringen. Dieses waren beispielweise ein Gullideckel und Steine. Das ist kein Dumme-Jungen-Streich, sondern eine Straftat, bei der auch Menschen zu Schaden kommen können. Auch entsteht hoher Sachschaden an den Zügen und diese fallen für die Reparaturzeit aus.

Ermittlungen der Bundespolizei ergaben bislang, dass die auf die Gleise gelegten Hindernisse von einem Bauhof und aus einer in Tating gelegenen Straße stammen. Ferner wurde der Kreis der Tatverdächtigen weiter eingeschränkt.

Zudem bittet die Bundespolizei um sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl von zwei Kanal- und Gullideckeln aus dem Hochdorfer Weg in Tating am 23. Januar sowie zum Diebstahl von zwei schweren Granitsteinen aus dem Bauhof der Gemeinde in der Ladestraße in Tating am 24. Januar. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, meldet sich bei der Bundespolizeiinspektion Flensburg unter Telefon 0461/3132202.

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