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Bundesminister hat offenes Ohr für die Friesen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

von
erstellt am 04.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Ein gut gelaunter Bundesinnenminister bei den den Friesen: Am Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin besuchte Hans-Peter Friedrich (CSU) das gemeinsame Informationszelt der Friesen, Sinti und Roma, Sorben und Dänen. Dort suchte er das direkte Gespräch mit den Vertretern der Minderheiten und Volksgruppen in Deutschland.

Ein zentraler Punkt war dabei einer Mitteilung zufolge die diskriminierende NPD-Wahlwerbung, die mit einem rassistischen Slogan zur Bundestagswahl gegen Sinti und Roma agitiere. Das sehen die Minderheiten mit großer Sorge und forderten von der Bundesregierung klare Signale und konkrete Aktionen, um der ausländerfeindlichen Hetze gegen die Sinti und Roma in Deutschland zu begegnen. Darüber hinaus wurde dem Minister eine nachhaltige Finanzierung der Arbeit aller vier nationalen autochthonen Minderheiten und Volksgruppen in Deutschland ans Herz gelegt. Die Vorsitzende des Frasche Rädj/Friesenrat Sektion-Nord, Ilse Johanna Christiansen, war am Ende zufrieden: „Der Tag der offenen Tür ist eine gute Möglichkeit, eine große Öffentlichkeit in Berlin auf die Situation der Friesen im äußersten Nordwesten Deutschlands aufmerksam zu machen“.

In Berlin fand außerdem die Sitzung des Minderheitenrates in Deutschland statt. Diskutiert wurde über Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl, die geplante europäische Bürgerinitiative „Minority Safepack“ und die Vorbereitung der Minderheiten-Bundeskonferenz im Frühjahr 2014.

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